Update zur aktuellen Lage in China

Aufgrund der Pandemie kommt es weiterhin vor den chinesischen Häfen Shanghai zu längeren Wartezeiten für Containerschiffe. Auch die europäischen Seehäfen rechnen durch die zusätzlichen Störungen der Lieferketten mit weiteren Belastungen und Rückstau bei der Abfertigung der Schiffe. Die Covid-Pandemie, die geringe Zuverlässigkeit der Schiffsfahrpläne und die Folgen der gegen Russland verhängten Sanktionen führen zu neuen Problemen, welche die Laufzeit von Importen ex Fernost bis zum Endkunden um mehrere Wochen verlängern.

Informationen aus China

Unser Büro in Shanghai bleibt auf weiteres geschlossen. Unsere Kollegen arbeiten daher weiterhin aus dem Homeoffice.

SEEFRACHT

Terminals

Die Terminals in den Haupthäfen der GCA bleiben wie gewohnt in Betrieb, einschließlich Schiffsbetrieb, Werftabfertigung sowie Ein- und Ausfahrt.

Abholung und Rückgabe von Leergut

Einige Depots in Shanghai bleiben ab dem 28. März bis auf weiteres geschlossen.

Landseitig

Die allgemeine landseitige Transportsituation ist dynamisch und kann sich jederzeit ändern. Lkw-Transporte sind in den wichtigsten Häfen Chinas und in den nahe gelegenen Städten weiterhin möglich, sofern die Fahrer über einen negativen NAT-Bericht (Nucleic Acid Test) verfügen, der von den örtlichen Behörden verlangt wird. Wir gehen davon aus, dass die Effizienz des Lkw-Verkehrs von/nach Shanghai aufgrund der Abriegelung von Shanghai weiter beeinträchtigt wird. Für den Korridor zwischen Shanghai und den nahe gelegenen Städten können die Spediteure multimodale Dienste per Binnenschiff oder Bahn als alternative Lösungen anbieten.

Lagerhäuser

Shanghai: Der Lagerbetrieb wurde teilweise wiederaufgenommen.

Ningbo: Die Lagerhäuser halten den Betrieb vorerst aufrecht. Die Fahrer werden jedoch aufgefordert, einen Gesundheitskodex vorzulegen. Darüber hinaus müssen die Fahrer innerhalb von 24 Stunden einen negativen NAT-Bericht vorlegen, wenn sie aus Orten außerhalb der Provinz Zhejiang kommen oder einen * im Reiseplan haben. Die Fracht wird nicht angenommen, wenn die Fahrer in den letzten 14 Tagen in einem Gebiet mit mittlerem Risiko waren oder die Fabrik sich in einem Gebiet mit mittlerem Risiko befindet.

Shenzhen, Xiamen und Qingdao: Die Lagerhäuser bleiben vorerst in Betrieb. Die Fahrer werden jedoch aufgefordert, innerhalb von 48 Stunden sowohl den Gesundheitscode als auch den negativen NAT-Bericht für die Zustellung der Fracht vorzulegen.

Hongkong: Das Distributionszentrum (HKDC) bleibt vorerst in Betrieb. Fahrer und Helfer müssen sich bei ihrer Ankunft im HKDC gemäß den Anforderungen der Regierung für Impfstoffblasen vollständig impfen lassen.

LUFTFRACHT

Shanghai: Der Betrieb für vorhandene Fracht in den Lagerhäusern läuft normal weiter. Die Annahme neuer Fracht wird jedoch aufgrund der Zustellung auf der ersten Meile und der eingeschränkten Personalressourcen beeinträchtigt. Wir haben festgestellt, dass mehr Fluggesellschaften in den kommenden Tagen Flüge streichen werden, und es wird erwartet, dass mehr Volumen auf andere Flughäfen in China verlagert wird.

Shenzhen und Guangzhou: Der Betrieb für bestehende Fracht läuft weiter. Wir gehen davon aus, dass die Vorlaufzeit für eingehende Luftfracht aufgrund des gestiegenen Volumens vorerst 2-3 Wochen länger als üblich dauern wird.

Hongkong: Aufgrund der Einstellung des Lkw-Verkehrs zwischen Hongkong und dem Festland wird der Frachttransport alternativ per Binnenschiff durchgeführt. Die Reservierung von Luftfrachtraum wird erst vorgenommen, wenn die Fracht im Flughafenlager in Hongkong angeliefert wird. Infolgedessen wird die Vorlaufzeit für den Luftfrachtdienst länger als gewöhnlich sein.

 

Wir halten Sie natürlich weiter informiert. Unsere Fachabteilungen stehen Ihnen auch bei Rückfragen zu Ihren Sendungen gerne zur Verfügung.