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Aktuelle Einblicke zu den Entwicklungen in den Lieferketten

Wir alle verfolgen seit Ende Februar mit Entsetzen das Geschehen in der Ukraine. Daher stehen wir auch weiterhin in engem Kontakt mit unseren Geschäftspartnern vor Ort und helfen. In Form von kostenlosen Transporten und die Zwischenlagerungen unterstützen wir lokale Unternehmen und Hilfsorganisationen bei der Verbringung von Hilfsgütern in die Ukraine sowie zu den angrenzenden Ländern. Spürbar beeinflusst der Russland-Ukraine Konflikt auch weiterhin umfangreich die Logistikketten. Daher möchten wir Sie weiterhin über die aktuellen Auswirkungen informieren. Neben dem Russland-Ukraine Konflikt prägt weiterhin Corona den Logistikmarkt. Einige logistisch sehr bedeutsame Städte in China (u.a. Yantian, Shanghai) wurden erneut in den Lockdown versetzt, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu stoppen. Dies beeinflusst insbesondere auch den Warenumschlag an einigen Häfen und Flughäfen Chinas massiv.

Veröffentlichungsdatum: 08.04.2022

Unsere für Sie zusammengestellten Themenbereiche heute:

  • LKW-Transporte
  • Luftfrachtverkehre
  • Bahnverkehre „New Silk Way“
  • Seefrachtverkehre
  • Situation China
  • Außenwirtschaftsrecht

 

LKW-Transporte

Einführung des Mobilitätspaket

Durch die Umsetzung des Mobilitätspaketes ab Februar 2022 sind im Ausland ansässige Fuhrunternehmen und Partner dazu verpflichtet ihre Fahrzeuge spätestens alle 8 Wochen an den Unternehmenssitz zurückzuführen. Internationale Frachtführer haben inzwischen einen Anteil von über 40% am nationalen Markt. Somit führen die Maßnahmen zu Auswirkung im nationalen als auch internationalen Verkehr. Des Weiteren wurde eine gesetzliche Cool-Off Phase umgesetzt welche dazu verpflichtet nach 3 Kabotage-Fahrten den nationalen Markt zu verlassen. Personalkosten steigen durch verpflichtende Vergütung der Fahrer mit länderspezifischen Mindestlöhnen.

Insgesamt stellen wir eine deutliche Steigerung der Kosten sowie eine Verschiebung von Laderaumverfügbarkeiten fest. Unternehmer verlieren in Teilen ihre Flexibilität und Effizienz. Parallel steigen die Betriebskosten für LKW Flotten. Es werden Leasingverträge aufgekündigt, neue Verträge steigen in den Kosten, die Beschaffung von Material und Trailern gestaltet sich schwierig und ist mit erhöhten Aufwendungen verbunden. Operativ konnten bis dato Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit weitestgehend vermieden werden. Wir sind in engen Austausch mit unseren Partnern und Fuhrunternehmern. So tauschen wir beispielsweise Auflieger oder Flotten gemeinsam aus, gehen operativ neue Wege, zahlen entsprechend die Mehrbelastung, suchen aktiv neue Regelgeschäfte in die relevanten Regionen, und hinterfragen nicht zuletzt auch unsere Prozesse.

Krieg in der Ukraine und damit verbundene Auswirkungen

In Gänze ein Schreckensszenario welches Ende Februar seinen Anfang nahm, und bis heute nicht gelöst ist. Auch auf die Kapazität an Laderaum hat dies unmittelbaren Einfluss, so gibt es zum Beispiel verhältnismäßig wenige ukrainische LKW auf deutschen Straßen, jedoch einen massiven Anteil ukrainischer Fahrer in u.a. polnischen Fahrerkabinen. Ca. 100.000 ukrainische Fahrer haben also mit Beginn dieser Konflikte, den Kontakt zur Familie gesucht und ist Ihnen an den Grenzen entgegen gekommen, um Sie in Sicherheit zu bringen oder Wehrdienst zu leisten. Die LKW blieben dabei natürlich stehen und konnten nicht in Gänze neu besetzt werden.

Wie hoch die Zahl an ukrainischem Fahrpersonal auf deutschen Straßen ist, ist nicht genau zu ermitteln, die Auswirkungen waren jedoch zu spüren auf dem Markt. Ein weiteres unglückliches Schicksal trifft nun russische Fahrer, die nun seit Tagen bzw. Wochen auf Rastplätzen und in Industriegebieten festhängen. Dort nicht mehr wegkommen, da Ihr Bargeld ausgegangen und die Karten gesperrt wurden, eine Folge der Sanktionen gegen Russland. Zu vermuten allerdings, dass der Anteil an russischen gestrandeten Fahrer wesentlich geringer ausfällt als die Summe des ukrainischen Fahrpersonals in Europa.

Entwicklung Kraftstoffkosten

Der Preis für Diesel ist in den letzten Wochen massiv gestiegen. Nach gegenwärtig leichter Entspannung und anzunehmend auf vorerst unbestimmte Zeit, bleibt der Preis weiterhin auf außerordentlich hohem Niveau. Dies führt bei LKW-Transporten im Ladungsbereich genau wie in den Stückgutnetzwerken zur erheblichen Steigerung der Ausgaben. Bedingt durch die aktuelle Weltlage und den sich schnell wandelnden Rohstoffpreisen sind Preisentwicklungen nicht fundiert abzusehen. Über die reinen Frachtkosten lassen sich die Entwicklungen nicht weiter abfangen. Um die Schwankungen am Markt transparent aufzeigen zu können und die für uns durchlaufenden Kosten entsprechend der Marktlage abzurechnen, wurden Anpassungen der Kalkulationen vorgenommen bzw. das auf die Frachtkosten anzuwendende Dieselfloatermodell überarbeitet. Dies hinsichtlich der Anwendungsgrundlage und um näher an aktuelle Marktlagen heranzurücken, im wöchentlichen Rhythmus der statistischen Erhebung. Details wurden mit dem separaten Kundenanschreiben in KW 11 versendet, welches ansonsten bei Bedarf gerne nochmal zur Verfügung gestellt werden kann.

 

Luftfrachtverkehre

Infolge des Konflikts in der Ukraine ist der Luftraum über Russland und der Ukraine weiterhin gesperrt. Wie bereits angekündigt, haben einige Airlines ihre Flüge storniert oder leiten diese über den Nahen Osten um. Die Transportkapazitäten haben sich dadurch stark reduziert und beeinflussen weiterhin sowohl die Laufzeit als auch die Frachtraten. Hinzu kommen nun auch steigende Fuel Zuschläge, welche die Luftfrachtraten prägen. Insbesondere zu nennen sind hier die Transporte von/nach China/Fernost.

 

Bahnverkehre Fern-Ost „New Silk Way“

Der im letzten Jahr ausgebaute Schienengüterverkehr zwischen Europa und Vietnam ist vorläufig eingestellt worden. Als Grund wird der Krieg in der Ukraine genannt. Für den nächsten Monat war eine Zugabfahrt nach Lüttich geplant, die nun jedoch verschoben wurde. Duisport stellt jegliche weitere Geschäfte und Investitionen in Weiß-Russland ein und veräußert die Anteile am Intermodal Terminal „Great Stone Industrial Park“. Auch das repräsentative Büro in Minsk wurde bereits geschlossen. Waren, welche sich aktuell auf dem Routing nach/von Europa auf der Schiene befinden, laufen nach aktuellen Meldungen weiterhin im regulären Zeitplan. Bedingt durch die aktuelle Situation haben die Bahnbetreiber das Alternativrouting außerhalb Russlands im Fahrplan aufgenommen. Bei Laufzeiten von ca. 35-40 Tagen wird der Bahnverkehr über Kasachstan, das Kaspische Meer, Azerbaijan und der Türkei über Polen in die EU geleitet. Da durch die erweiterte Laufzeit der Schienenverkehr an Vorteilen verliert, prüfen wir weiterhin täglich für Sie, welche weiteren Entwicklungen sich abzeichnen und halten Sie informiert.

 

Seefrachtverkehre

USA / Ostküste

Angespannte Lage durchgehend ab New York bis hinunter in den Golf von Mexico (Houston). Die durchschnittliche Wartezeiten liegen aktuell bei 3-12 Tagen. Am meisten betroffen sind Charleston & Houston, ähnliche Szenarien zeichnen sich in Long Beach / Los Angeles (Westküste) ab. Die Anzahl der wartenden Schiffe liegt bei über 170, dies betrifft überwiegend Ladungen aus Fernost / China. Daraus resultieren auch Buchungs-Stops ab Nordwestkontinent. Viele Reedereien sind teilweise bis Ende April / Anfang Mai ausgebucht bzw. nehmen nur noch vereinzelt Buchungen an. Die Abnahme der Import-Container im Hafen & Inland verlaufen weiterhin sehr schleppend, auch aufgrund des Fahrermangels in den USA. Durch den bisherigen Rückstau an den Häfen sind die Weiterleitungen zu RAMPS im Inland überlastet, da nicht genügend Kapazitäten für die angestauten Mengen vorhanden sind. Wir rechnen mit weiteren relevanten Preisanpassungen der Seefrachtraten April / Mai `22 um US$ 800 bis US$ 1000 p/box.

Ozeanien (Australien / Neuseeland)

Auch hier ist die Marktlage schwierig. Bis Mitte – Ende April 2022 ist kaum noch Frachtraum verfügbar. Problematisch sind insbesondere die Umladungen bei den Transshipmenthäfen Port Klang & Singapur, aber auch die Empfangshäfen sind aktuell durch die eintreffenden Mengen überlastet.

 

Situation China

Wie wir bereits berichteten, ist die Stadt Shanghai in den Lockdown versetzt worden. Anhaltende Ausbrüche von Corona in unterschiedlichen Teilen Chinas und die Maßnahmen zur vollständigen Eindämmung des Virus (Zero Covid Policy) , führen erneut zu Abriegelungen einiger weitgefasster chinesischer Schlüsselgebiete und Städte. Dies beeinflusst maßgeblich auch den Warenverkehr und den Umschlag an den Häfen/Flughäfen als auch Produktionsabläufe sowie die Warenverfügbarkeit. All das hat auch wirtschaftliche Folgen: Sollte der Lockdown in der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes den ganzen April über andauern, dürfte das deren Wirtschaftsleistung schmälern. Der aktuelle COVID-19-Ausbruch beeinträchtigt nach wie vor die Lieferkette in Shanghai, die Abriegelung in Shanghai geht weiter: potenziell große Herausforderungen & Wirtschaft durch Null-Covid-Maßnahmen erschüttert.

Fabrik/Versand/Versand: Alle Unternehmen in Shanghai sind geschlossen und im Home-Office und in der Fabrik wird nicht mehr produziert.

Lagerhaus: Alle Lager sind bis auf Weiteres geschlossen.

Terminal & Häfen:  

1. Der Hafen- und Terminalbetrieb ist derzeit noch in Betrieb, aber weniger Arbeitskräfte und die Schließungen werden die Überlastung des Hafens von Shanghai verschärfen.
2. Aufgrund von Betriebseinschränkungen auf der Werftseite besteht die Möglichkeit, dass bestimmte DG-Klassen und Kühlschiffe nicht entladen werden dürfen, wenn die Menge nicht bewältigt werden kann.

Lkw-Dienste in China: Da es im gesamten Gebiet von Shanghai Verkehrskontrollen gibt, ist der Lkw-Verkehr in gewissem Maße eingeschränkt: Es gibt Beschränkungen für den Lkw-Verkehr von/nach Shanghai (die meisten Städte in den Provinzen Jiangsu und Zhejiang haben ein Einfahrtsverbot für Lkw aus Shanghai). Die Fahrer müssen ein 48-stündiges negatives Nukleinsäurezertifikat und eine ausgedruckte EIR-Quittung vorlegen, um in den Hafen von Shanghai einzufahren. Die Lkw-Verfügbarkeit ist nur 10% wie die üblichen.

Flugverkehr aus Shanghai: Obwohl der Flughafen Shanghai PVG nicht geschlossen wurde, wurden viele Flüge gestrichen, bitte fragen Sie uns von Fall zu Fall.

Auswirkungen der Lockdowns zusammengefasst:

reduzierte Produktivität und verlängerte Durchlaufzeiten

reedereiseitig erwarteter Verzug durch Wartezeiten / Congestion

disruptive Auswirkung auf Fahr-und Flugpläne sowie Reedereidienste

blank sailings (ausgesetzte Schiffslinien) und / oder ausbleibende Hafenanläufe aller großen Reedereien

Wir stehen zu Ihrer Verfügung, um Ihnen maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

 

Außenwirtschaftsrecht

Für Transporte nach Russland oder in die Ukraine sind weiterhin die Amtsblätter der EU sorgfältig zu prüfen: Grundlagen hierfür bilden die aktuellen Veröffentlichungen im Amtsblatt der EU vom 23.02.2022 und insbesondere vom 25.02.2022 mit der Verordnung (EU) 2022/328. Infolge der Beteiligung von Belarus an der rechtswidrigen militärischen Aggression gegen die Ukraine wurden weitere Sanktionen (VO (EU) 2022/355 vom 2. März 2022) erlassen und die VO (EG) Nr. 765/2006 geändert. Auch diese Sanktionslisten sind sorgsam zu prüfen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Krieges in der Ukraine die Europäische Union ihre Sanktionen gegen Russland ausweitet. Das neue vierte Sanktionspaket trat am Abend des 15.03.2022 in Kraft. Dieses umfasst eine Ausfuhrsperre für Luxusgüter nach Russland, Einfuhrbeschränkungen für bestimmte Produkte der russischen Eisen- und Stahlindustrie sowie ein umfassendes Verbot neuer Investitionen in den russischen Energiesektor. Ein weiteres umfangreiches Sanktionspaket ist aktuell durch die EU-Kommission im Gespräch.

Auch USA verhängt als Reaktion auf den anhaltenden russischen Angriff auf die Ukraine verschärfte Sanktionen gegen Russland. Diese betreffen unter anderem die Bereiche Energie, Finanzen und Transport. Bitte beachten Sie, dass ein eventueller Verstoß der US Sanktionslisten. Für eine erweiterte Abstimmung / Beratung in Bezug auf Ihre konkreten Anforderungen an den Transport stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner aus den verschiedenen Fachbereichen gerne zur Verfügung.

UPDATE 24.03.2020 Corona-Virus verändert die Logistik sehr dynamisch

Update / Informationen zu den Auswirkungen auf die Lieferketten durch COVID-19

Wir von Schäfer & SIS sichern mit unserem Portfolio weiterhin ein sehr bereites Spektrum Ihrer Lieferketten ab. Nachfolgend ein aktueller Blick auf die einzelnen Länder und Verkehrsbereiche, mit klarem Fokus auf den europäischen Teil. Dort, wo im Abgleich zur Vorwoche keine Änderungen aufgekommen sind, möchten wir auf die Information der letzten Woche verweisen.

Landverkehre Europa

Italien – das Gros der Unternehmen in Italien soll bis Mitte der Woche schließen. Transporte können daher nur noch mit vorheriger Avisierung und Information erfolgen, dass die Unternehmen aktiv sind.
In Frankreich kommt es zu weiteren Einschränkungen. Die Belieferung von privaten Empfängern ist ausgesetzt. Transporte auf Basis von B2B bedürfen der vorherigen Avisierung und Absprache, dass der Transport durchgeführt werden kann.

Das betrifft ebenfalls große Teile von Österreich, Belgien und der Schweiz. In den drei Ländern läuft der Warenverkehr durchgängig mit Ausnahme von einigen Sperrbezirken. Daher bitte ebenfalls zuvor prüfen, ob die Absender oder Empfänger aktiv sind. In Österreich sind besonders eingeschränkt Orte in Tirol. In der Schweiz einige Kantone – z.B. das Tessin.

Angespannt bleibt die Situation an den Grenzen nach Osteuropa. Der Warenverkehr läuft, es kommt teils massiven Verzögerungen.

  • Italien schließt viele Unternehmen in KW 13 – Aufträge Annahmebereitschaft prüfen

  • Frankreich – keine B2C Anlieferungen – Aufträge auf Annahmebereitschaft prüfen

  • Österreich + Schweiz einzelne Regionen sehr eingeschränkt – Annahmebereitschaft bitte prüfen

  • Osteuropa – Warenverkehr läuft – Zeitverzögerungen an den Grenzen

Landverkehre Deutschland

Innerhalb von Deutschlands läuft die Versorgung noch sehr konstant. Die verschiedenen Maßnahmen an der Be- und Entladestelle laufen recht gut abgestimmt. Das Netzwerk der Stückgutverkehre ist stabil. Der Warenverkehr läuft damit entsprechend schlüssig, obgleich einzelne Branchen deren Warenannahme und Versand einschränken. Hierzu gehören in Teilen Baumarktketten, Shops und Zentralläger der Möbelhäuser.
Wir möchten Sie um Verständnis bitten, dass wir ggf. hier auftragsbezogen mit Ihnen abstimmen, wo es zu Störungen in der Transportkette kommt. Von Ihrer Seite auch hier die Bitte vorab zu prüfen, wo bereits mit einer veränderten Warenannahme zu rechnen ist. Im Stückgutnetzwerk der CargoLine reagiert man auf die Belieferung von Privatkunden. Das Produkt B2C-Line I + II, wird gewandelt auf einen Service bis „frei Bordsteinkante“. Keine Anlieferung „frei Bestimmungsort“. Gleichzeitig wird zum Schutz aller Involvierten Kontaktpersonen in der Lieferkette die Produkte Service Line I + II ausgesetzt.

Indien

Ausgangssperre und weitere radikale Maßnahmen

Um das Coronavirus einzudämmen, hat Indiens Premierminister Narendra Modi eine Ausgangssperre verhängt.

Laut offiziellen Zahlen

  • bisher ca 400 Menschen an dem Virus erkrankt, 7 Personen daran gestorben.
  • die wirklichen Zahlen liegen um ein Vielfaches höher. Das Virus schwelt in der Bevölkerung und die Zahl der Infektionen kann jederzeit explodieren.

„Indien bekommen diesen Tsunami“

Experten rechnen damit, dass eine dramatische Ausbreitung des Virus auf dem indischen Subkontinent unmittelbar bevorsteht. Das Land müsse sich auf einen Tsunami von Corona-Fällen einstellen. Indien könnte der nächste Hotspot für die Corona-Epidemie sein. Krankheiten können sich wegen der Bevölkerungsdichte sehr leicht verbreiten. Man rechnet mit einer Infektionsrate von 20 bis 60 Prozent und wenn man in Indien die niedrigste Rate ansetzt und das durchrechnet, kommt man auf 300 Millionen Fälle und davon möglicherweise 4 bis 8 Millionen schwere Fälle, die Intensivbehandlung benötigen.

Die Reedereien sind in Betrieb, aber Hafenpersonal, Arbeitskräfte und kleine Transportunternehmen arbeiten nicht mehr.

  •  Ab heute sind 15 Bundesstaaten zu 100% abgeschottet
  •  Bis vorerst 31. März 2020

Betroffen: Haryana, Himachal Pradesh, Uttarakhand, Jammu und Kaschmir, Karnataka, Kerala, Andhra Pradesh, Uttar Pradesh, Chandigarh, Chhattisgarh, Delhi, Gujrat, Rajasthan, Tamilnadu, Telangana und Westbengalen. Weitere Planung der indischen Regierung bald 75 Städte vollständig abzusperren. Vom 25. bis 31. März 2020 sollen nur noch Supermärkte und Krankenhäuser geöffnet bleiben.

Indien erwartet einen Totalstillstand der Luft- und Seeverkehre bis 31. März

  • Fast alle Fluggesellschaften haben internationaler Flüge von und nach Indien ausgesetzt, da die Reisebeschränkungen den Transport- und Tourismussektor treffen.
  • Schiffe aus stark betroffenen Ländern werden intensiv untersucht. Nur Schiffe, die mit dem neuen Zertifikat „Gesund“ gekennzeichnet sind, dürfen ihre Ladung löschen. Es kommt derzeit zu massiven Verzögerungen.
  • Die meisten Visa wurden eingefroren und andere Reisebeschränkungen auferlegt.

SIS Interlogistics India Pvt Ltd ist seit letzter Woche im Home-Office. Unseren guten Service und die Qualität können wir bis dato halten. Wir schätzen Sie als Kunden und möchten uns für etwaige Unannehmlichkeiten aufgrund des Covid-19 Virus und den somit düsteren Prognosen des indischen Markts und ggf eintretende Verzögerungen entschuldigen. Wir sind natürlich bemüht, Ihnen einen optimalen Service in der aktuellen Lage anzubieten.

Nebenwirkung von COVID-19: Beschleunigung der Digitalisierung

In Folge von Home-Office Arbeitsplätzen und virtuellen Meetings ist ein elektronischer Datenaustausch und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen nun in den Vordergrund gerückt. Der Coronavirus zwingt viele Unternehmen und Institutionen jetzt dazu Innovationen voranzutreiben. Wo es noch vor wenigen Wochen verboten war, wird nun das Arbeiten im Homeoffice zur Pflicht. Dies bringt natürlich auch eine Reduzierung von Papier mit sich, was auch der Umwelt zu Gute kommt. Daher möchten wir Ihnen gerne nochmals den elektronischen Rechnungs- und Dokumentenversand anbieten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage im Servicereiter unter  Elektronischer Rechnungsversand.

 

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße

die Geschäftsführung der Schäfer&SIS Interlogistik®

veröffentlicht: 24.März 2020

HINWEIS CORONAVIRUS (COVID-19):

Auf Grund der Auswirkungen durch das Coronavirus, können Beeinträchtigungen und Störungen der Transport- und Lieferkette in Gänze nicht ausgeschlossen werden. Verfrachtungsmöglichkeiten und Abfahrten der Verkehrsträger stehen nicht im gewohnten Umfang sowie Frequenzen zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Frachtraum und Leerequipment kann ebenfalls abweichenden Gegebenheiten unterliegen. Abfahrtsmöglichkeiten, Routing und Laufzeiten der Carrier können somit mit Änderungen, auch kurzfristig, zu sonst regulären Fahrplänen einhergehen.

In Verbindung bzw. resultierend aus den aktuellen Gegebenheiten bitten wir um Ihr Verständnis, unsere Speditionsangebote und Leistungserbringung versteht sich vorbehaltlich aufkommender operativer und monetärer Auswirkungen auf die Transportkette, ggf. behördlicher Weisungen, welche zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe keine Berücksichtigung erfahren konnten respektive sich im Verlauf der Leistungserbringung nicht direkt beeinflussbar oder abwendbar ereignen können.

Für den Bedarf einer angezeigten, erweiterten Abstimmung und Möglichkeiten zu Ihren konkreten Anforderungen und Beauftragungen, stehen Ihnen die Ansprechpartner aus den Fachbereichen von SIS Internationale Speditions GmbH wie gewohnt gerne beratend zur Verfügung. (Weitere Informationen unter: www.s-group.com)

UPDATE 19.03.2020: Risikogebiete – Annahmebereitschaft Ihrer Kunden

Besonders in den Risikogebieten

In Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und auch der Schweiz haben bereits viele Unternehmen und Empfänger ihren Betrieb geschlossen. Wir möchten Sie daher bitten, vor der Übergabe von Waren in die Regionen zu prüfen, ob der Transport nach aktuellem Ermessen zugestellt werden kann bei den Empfängern – Prüfung der Annahmebereitschaft Ihrer Kunden. Die benannten Regionen weiten sich aktuell dynamisch aus. Hilfreich sind die Maßnahmen daher auch nahezu im gesamten europäischen Raum.

Unsere Partner in den Regionen können die Menge der nicht zustellbaren Aufträgen nicht lager. Es überschreitet die Kapazitäten und Möglichkeiten, so dass nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne von 12 Stunden nach Unzustellbarkeitsmeldung – eine weitere Verfügung vorliegen sollte. Erfolgt die Umverfügung nicht, wird die Ware zurückgeliefert.

Grenzen – vornehmlich Osteuropa

Bei der Einreise nach Polen entstehen lange Wartezeiten an der Grenze durch Kontrollen. Auch die Übergänge in nahezu alle europäischen Länder werden intensiv kontrolliert, so dass es zu Verzögerungen kommt. Die Verzögerungen bedingen verlängerte Laufzeiten Ihrer Waren.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße

die Geschäftsführung der Schäfer&SIS Interlogistik®

HINWEIS CORONAVIRUS (COVID-19):

Auf Grund der Auswirkungen durch das Coronavirus, können Beeinträchtigungen und Störungen der Transport- und Lieferkette in Gänze nicht ausgeschlossen werden. Verfrachtungsmöglichkeiten und Abfahrten der Verkehrsträger stehen nicht im gewohnten Umfang sowie Frequenzen zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Frachtraum und Leerequipment kann ebenfalls abweichenden Gegebenheiten unterliegen. Abfahrtsmöglichkeiten, Routing und Laufzeiten der Carrier können somit mit Änderungen, auch kurzfristig, zu sonst regulären Fahrplänen einhergehen.

In Verbindung bzw. resultierend aus den aktuellen Gegebenheiten bitten wir um Ihr Verständnis, unsere Speditionsangebote und Leistungserbringung versteht sich vorbehaltlich aufkommender operativer und monetärer Auswirkungen auf die Transportkette, ggf. behördlicher Weisungen, welche zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe keine Berücksichtigung erfahren konnten respektive sich im Verlauf der Leistungserbringung nicht direkt beeinflussbar oder abwendbar ereignen können.

Für den Bedarf einer angezeigten, erweiterten Abstimmung und Möglichkeiten zu Ihren konkreten Anforderungen und Beauftragungen, stehen Ihnen die Ansprechpartner aus den Fachbereichen von SIS Internationale Speditions GmbH wie gewohnt gerne beratend zur Verfügung.

Update KW 11 / 2020: Corona-Virus bremst weiterhin die Warenverkehre aus

Sehr geehrte Kundinnen / Kunden,
die weltweite Entwicklung hinsichtlich der Ausbreitung der Lungen- und Atemwegserkrankung COVID-19, verläuft unterschiedlich in den Regionen/Ländern. Damit verbunden sind die Auswirkungen auf den Welthandel differenziert zu betrachten.

Luftfracht

Viele Fluggesellschaften haben die Passagierflüge von und nach China weiterhin eingeschränkt. Gerade Flüge von und nach China, Iran, Süd Korea und in Teilen nach Japan sind hiervon besonders betroffen. Andere Regionen und Länder zeigen derzeit kaum Auswirkungen und die Flugpläne verlaufen weitestgehend normal. Ebenfalls sind Flüge von und nach Italien intensiveren Reglementierungen unterlegen. Auch hier kommt es zu Einschränkungen. Aktuelle Auswirkungen der Maßnahmen vom 08.März bleiben abzuwarten.

Landverkehr / China

Der Landverkehr in China hat sich deutlich normalisiert. Die Transporte erfolgen unter Auflagen gerade im Hinblick auf Verkehre, die einen Warenaustausch über die Grenzen einzelner Provinzen bedingen. Die Chinesen sprechen von einem zu 80% – 90% geordneten Ablauf der Transporte und Kapazitäten.

Seefracht

Die Verschiffungen ab China sind verstärkt gestartet. Bedingt durch die erst anlaufende Wirtschaft ist das Exportvolumen noch gering, so dass es nur vereinzelt zu Kapazitätsengpässen kommt.
Dem gegenüber gibt es einen Engpass bei dem Laderaum nach Asien. Auf dem Spotmarkt sind vereinzelte Buchungen möglich, insgesamt bedarf es einer langfristigen Planung mit Verzögerungen. Der gesamte Verschiffungsmarkt ab Europa steht vor der Herausforderung, dass Equipment / leere Container knapp sind. Das nimmt Einfluss auf die Verladung und führt bei den Buchungen zu Verzögerungen. Es resultieren veränderte Preisbildungen, Ladetermine und Verschiffungsmöglichkeiten.

Bahnverkehr

Die Abfahrten von und nach China sind funktionsfähig und laufen. Bedingt durch die gesteigerte Wirtschaftsleistung in China gelangt ein höheres Volumen zum Versand, so dass die Kapazitäten bereits eingeschränkt sind. Auch hier besteht die Herausforderung Buchungen im Einklang mit der veränderten Preisbildung rechtzeitig zu platzieren.

Neue Entwicklung Italien

In Italien wurden weitere Regionen abgeriegelt. Die Verkehre von und nach Italien gestalten sich damit entsprechend herausfordernder, da es zu Engpässen bei den Fahrern, Laderaum und der Möglichkeit zur Anlieferung und Übernahme der Waren kommt.  Im Laufe der KW 11 wird sich weiter sondieren welche Einschränkungen hieraus resultieren, als auch die Frage, ob der Warenverkehr weiter fortgeführt werden darf, was die abgeriegelten Regionen betrifft.

Landverkehre Europa

Alle weiteren Relationen in Europa zeigen bisher kaum Auswirkung. Unsere Region, Nordrhein-Westfalen, steht im Fokus anderer Länder und Regionen. Bisher zeichnen sich keine konkreten Störungen ab.

Hygienemaßnahmen

Für Schäfer&SIS Interlogistik® ist das Thema COVID-19 von höchster Relevanz. Wir stehen in ständiger Abstimmung mit unseren weltweiten Partnern und dem Netzwerk in Europa, der CargoLine. Nur in permanenter Abstimmung mit allen Partnern können wir sinnvolle Vorkehrungen treffen, um der sich ständig ändernden Situation bestmöglich zu begegnen. Die Hygiene-Standards wurden signifikant erhöht, auf Dienstreisen und Kundentermine wird zugunsten von virtuellen Meetings o.ä. verzichtet. Dort, wo es möglich ist, erfolgt eine Anpassung der Arbeitsplätze – teils als Homeoffice.

Lieferkette

Ein wichtiger Aspekt unserer Maßnahmen betrifft die bestmögliche Sicherstellung Ihrer Lieferketten. Es ist unser Anspruch, auch in einer sehr komplexen Ausgangslage unsere eigentliche Kernaufgabe nicht aus dem Fokus zu verlieren. So schaffen wir unter anderem Back-up-Lösungen, um Personalausfälle – aufgrund von eventueller Quarantänemaßnahmen – auffangen zu können.
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten, unsere Fahrer im Rahmen Ihrer eigenen Schutzmaßnahmen partnerschaftlich zu unterstützen. Schließlich stellen sie hinsichtlich der Zustellung und Abholung Ihrer Sendungen einen wesentlichen Teil unserer täglichen Leistungserbringung sicher. Nur gemeinsam und mit sinnvollen Maßnahmen können wir es schaffen, die Verbreitung des Virus schnellstmöglich einzudämmen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße

die Geschäftsführung der Schäfer&SIS Interlogistik®

 

 

HINWEIS CORONAVIRUS (COVID-19):

Auf Grund der Auswirkungen durch das Coronavirus, können Beeinträchtigungen und Störungen der Transport- und Lieferkette in Gänze nicht ausgeschlossen werden. Verfrachtungsmöglichkeiten und Abfahrten der Verkehrsträger stehen nicht im gewohnten Umfang sowie Frequenzen zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Frachtraum und Leerequipment kann ebenfalls abweichenden Gegebenheiten unterliegen. Abfahrtsmöglichkeiten, Routing und Laufzeiten der Carrier können somit mit Änderungen, auch kurzfristig, zu sonst regulären Fahrplänen einhergehen.

In Verbindung bzw. resultierend aus den aktuellen Gegebenheiten bitten wir um Ihr Verständnis, unsere Speditionsangebote und Leistungserbringung versteht sich vorbehaltlich aufkommender operativer und monetärer Auswirkungen auf die Transportkette, ggf. behördlicher Weisungen, welche zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe keine Berücksichtigung erfahren konnten respektive sich im Verlauf der Leistungserbringung nicht direkt beeinflussbar oder abwendbar ereignen können.

Für den Bedarf einer angezeigten, erweiterten Abstimmung und Möglichkeiten zu Ihren konkreten Anforderungen und Beauftragungen, stehen Ihnen die Ansprechpartner aus den Fachbereichen von SIS Internationale Speditions GmbH wie gewohnt gerne beratend zur Verfügung.