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Weiterhin erhöhtes Frachtaufkommen 2021

Liebe Kundinnen und Kunden,

aufbauend auf unsere letzte Kundeninformation aus 04.2021 möchten wir Sie erneut über die unverändert angespannte Marktlage informiert halten und Transparenz schaffen. Die Nachfrage befindet sich weiter auf hohem Nivea, dem entgegen kämpft die Branche mit knappen Verfügbarkeiten von Laderaum, Kostensteigerungen sowie Veränderungen in der Warenstruktur.
Diese Entwicklung hat zur Folge, dass wir Sie als Bestandskunde schützen wollen und eine Mengenobergrenze eingeführt haben. Zusätzlich wird im Stückgutbereich eine Fokussierung auf systemkonforme Ware gelegt um Abläufe zu stabilisieren und Partner zu entlasten. All die Maßnahmen sind mit dem Ziel verknüpft Ihnen als Bestandskunde den bestmöglichen Service zu
bieten! Die aus der Marktlage entstehenden Rückfragen in unsere Disposition und in unsere Servicebereiche verursachen eine teilweise verzögerte telefonische Erreichbarkeit. Wir bitten um Entschuldigung!

Nutzen Sie gerne zur Kontrolle der Sendungsverläufe unsere Onlineplattform Weborder:
https://weborder.s-group.com/webmodule-ee/login.seam
Sollte Ihnen noch kein Login vorliegen, bitten wir um Kontaktaufnahme unter der Email Adresse:

service@schaefer-sis.de

oder telefonisch unter:

+49 (0) 2735 789-214 Frau N. Bender

+49 (0) 2735 789-218 Herr T. Wenzel

+49 (0) 2735 789-219 Frau M. Osilkowicz

+49 (0) 2735 789-208 Frau N. Führes

 

Was bedeutet die Marktlage im Landverkehrsbereich für Sie?

Regellaufzeiten
Bitte kalkulieren Sie mit einer leicht erhöhten Regellaufzeit im Stückgutbereich.

Premium-Uhrzeittermine
Fixtermine mit Uhrzeiten, wie 8.00 Uhr, 10.00 Uhr oder 12.00 Uhr als Night-Line-Produkte bedürfen aktuell einer Absprache. Im Dialog mit unserem Service /
Disposition gestalten wir mit Ihnen die Auslieferungsvarianten.

Next-Day
Next-Day Anlieferungen können wir derzeit nicht flächendeckend garantieren, obgleich die Aufträge mit hoher Priorität im Netzwerk aufgenommen werden.

Ladungen
Im Ladungsbereich bitten wir um eine Anmeldung Ihrer nationalen Sendungen mit 2 Tagen Vorlauf, international bitten wir mit einem Vorlauf von 3 Tagen zu kalkulieren.

Das gesamte Team von Schäfer&SIS steht Ihnen gerne für Anfragen und Rückfragen zur Verfügung.

 

Wir danken für das entgegengebrachte Verständnis.

 

CargoLine gründet Cargo Digital World

Frankfurt/Paderborn, 27. April 2021 — CargoLine, eine der führenden Stückgutkooperationen in Europa, hat im Januar 2021 das Unternehmen Cargo Digital World (CDW) gegründet. Ziel des Unternehmens mit Sitz in Paderborn ist es, technologiebasierte Logistiklösungen anzubieten, die neue Standards hinsichtlich Kundenzentrierung, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit setzen. Dies gaben Vertreter von CargoLine und CDW auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. In der CDW verbindet CargoLine ihre operative Stärke mit der Innovationskraft und Technologieexpertise von Logistik-Start-ups.

„CargoLine treibt seit 2017 digitale Geschäftsmodelle in der Logistik intensiv voran, Ausgangspunkt war eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit dem Gründungsinkubator garage33 in Paderborn. Gemeinsam haben wir bereits drei Start-ups geschaffen. Diese bündeln wir nun in der Cargo Digital World, um sie dort optimal zu betreuen und zu skalieren. Darüber hinaus wird CDW weitere innovative Logistiklösungen entwickeln, auf dem Weg zur Marktreife begleiten und skalieren. Damit gestalten wir als mittelständisches Unternehmen die Zukunft der Logistikbranche entscheidend mit”, erklärte Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

Bei den drei Start-ups handelt es sich um die digitale Spedition Cargoboard, die seit April 2019 erfolgreich europaweite Stückguttransporte online anbietet, die TKL-Vermittlungsplattform CargoNative, die Teil- und Komplettladungen sowie Laderaumkapazitäten intelligent verbindet, und das Start-up CargoCast, das mittels Künstlicher Intelligenz und Predictive Analytics die Auslastung und Ressourcenplanung in der Transport- und Logistikbranche verbessert.

Geleitet wird Cargo Digital World von Dr. Tim Brühn. Der erfahrene Experte für digitale Industrien und plattformbasierte Geschäftsmodelle hat in seiner Funktion als Head of Corporate Entrepreneurship in der garage33 die ersten Start-ups der CargoLine mit geformt. „Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Auftraggebern und Logistikpartnern sowie deren Kunden mit dem strategischen Ausbau des Portfolios der CDW einen deutlichen Mehrwert bieten können. Als Scout und Marktbeobachter identifizieren wir ständig Wachstumschancen und zukunftsträchtige Ideen. Diese verbinden wir miteinander, bringen sie gemeinsam mit der CargoLine zügig zur Marktreife und skalieren sie“, sagte Dr. Tim Brühn, Vorstandsvorsitzender von Cargo Digital World.

Aufnahme weiterer Kooperationspartner und Investoren geplant

Derzeit befinden sich sämtliche Anteile der CDW in der Hand von CargoLine sowie ihren Gesellschafter- und Partnerunternehmen. „Dabei soll es aber nicht bleiben. Unser Ziel ist es, CDW zum führenden Anbieter für digitale Logistikdienstleistungen in Europa zu machen. Wir möchten daher mit weiteren Kooperationspartnern, Start-ups und strategischen Investoren die Marktposition der CDW ausbauen und insbesondere den Mittelstand für ein sich dynamisch veränderndes Umfeld rüsten“, kündigte Bernd Schäflein an, Mitglied des Beirats der CargoLine und Aufsichtsratsvorsitzender der Cargo Digital World.

Weitere Informationen zur CDW bietet die Homepage www.cargodigitalworld.com, die zeitgleich zur Ankündigung der Unternehmensgründung gelauncht wurde.

Über CargoLine
CargoLine (www.cargoline.de) ist eine Kooperation für interkontinentale Stückgutverkehre. 50 mittelständische Transport- und Logistikdienstleister bilden das bundesweite Netzwerk, das leistungsstarke internationale Partner ergänzen. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik sowie Seefracht. Im Jahr 2020 bewegte der Unternehmensverbund 13,2 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.450 Mitarbeitern 1,49 Mrd. Euro Umsatz. CargoLine ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, DIN EN 14064 (CO2-Fußabdruck im Netzwerk) und DIN EN 16258 (CO2-Fußabdruck pro Sendung) sowie Mitglied bei s.a.f.e.

Über Cargo Digital World
Cargo Digital World (CDW) ist ein 2021 gegründeter Entwickler digitaler Logistikdienstleistungen. Seed-Investoren sind die Stückgutkooperation CargoLine sowie deren Gesellschafter und Mitglieder. Das Unternehmen formt, begleitet und skaliert technologiebasierte Logistik-Start-ups mit dem Ziel, alle Dienstleistungen entlang der Supply Chain digital anbieten zu können und gemäß dem Corporate Claim „Creating the logistics of tomorrow“ die Logistik von morgen mitzugestalten. Mit ihrem Geschäftsmodell will CDW Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Kooperationen ermöglichen, gemeinsam auf Augenhöhe fokussiert und mit hoher Geschwindigkeit digitale Geschäftsideen zu entwickeln, um Wachstumsoptionen zu schaffen.
www.cargodigitalworld.com

Suezkanal wieder freigegeben – Auswirkungen für die Wirtschaft

Bergungsarbeiten

Die tagelangen Bagger- und Schlepparbeiten sowie Abpumpen von Ballastwasser / Treibstoff führten heute, in
Verbindung mit einem steigenden Wasserpegel, zu ersten Fortschritten. Das Schiff ist wieder in schwimmenden
Zustand gebracht worden und die Sicherungsmaßnahmen laufen. In Verbindung mit dem Gezeitenwechsel
erreichten uns Informationen, dass das Schiff voraussichtlich kurzfristig in den Great Bitter Lake zur Inspektion
geschleppt werden kann. Die beschädigten Stellen im Kanal werden ebenfalls untersucht und nach Bedarf instand
gesetzt. Über weitere Kenntnisse halten wir Sie informiert.

Rückstau

Wann der Kanal für die Schifffahrt wieder geöffnet werden kann, unterliegt indes der weiteren Informationsgabe
durch die Kanalbehörde. Der Rückstau wird mittlerweile mit ca. 400 Schiffen angegeben. Nach Freigabe gehen
Experten von geschätzt vier bis sieben Tagens aus, um die nördlich und südlich wartenden Schiffe durch den Kanal
zu lotsen. Ob eine Priorisierung bestimmter Schiffe erfolgt ist offen. Das Routing von Schiffen, die nicht feststecken
oder im Zulauf sind, unterliegt der Entscheidung der Reeder hinsichtlich Umleitung über die längere Alternativroute
um Südafrika. Erste Schiffe wurden am Wochenende durch die Reedereien über das Kap der guten Hoffnung
geroutet. Im Zuge der Fortschritte scheinen weitere Umleitungen nicht vorgesehen zu sein.

Fahrpläne und Laufzeiten

Alle Parteien der Lieferkette haben sich auf erheblichere Abweichungen einzustellen. Ein klare Prognose kann dazu
noch nicht abgegeben werden. Von einer andauernden und nachgelagerten Beeinträchtigung des Warenflusses ist
auszugehen, auch wenn der Suezkanal nun wieder schiffbar wird. Aktuelle Abfahrts- und Ankunftsdaten sind nicht
belastbar und bedürfen des Monitorings.

Auswirkungen

Seit Wochen ist die Verfügbarkeit von Leercontainern und Schiffsraum bereits sehr volatil. Durch den Verzug,
resultierend aus der Blockade des Suezkanals, verschieben sich Schiffsankünfte zusätzlich. Die Durchlaufzeit der
Container sowie die Verfügbarkeit bleibt dadurch weiter stark beeinträchtigt.
Zu verfolgen bleibt auch, wie die Seehäfen nach Beendigung der Blockade mit verdichteten und außerplanmäßigem
Schiffsankünften umgehen können. Schiffe, welche über den Suezkanal und über Südafrika einfahren, könnten zeit-
gleich oder dicht nacheinander in den europäischen Häfen ankommen. Unter Umständen können Schiffsabfahrten
oder bestimmte Hafenanläufe ausgesetzt werden, um die Schiffe wieder in einen Regelfahrplan zu bekommen. Der
weiter entstandene Druck auf die Märkte und Lieferketten wird damit wohl auch eine Entspannung der Frachtraten
nicht begünstigen.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

CargoLine rollt ETA flächendeckend aus

Frankfurt am Main, 30. März 2021 – CargoLine erweitert ihre Kundenservices um ETA (Estimated Time of Arrival). Damit ist die Stückgutkooperation in der Lage, die voraussichtliche Zustellung einer Sendung auf ein zweistündiges Zeitfenster einzugrenzen. Der neue Service umfasst ebenfalls, dass sich ein Empfänger im Kundenportal der CargoLine die Position seiner Sendung während der Tour auf einer Karte anzeigen lassen kann. Dort sieht er auch, wie viele Stopps das Zustellfahrzeug noch von seiner Adresse entfernt ist.

Präzise Vorhersage durch umfangreiche Datenbasis

Als Basis für ETA stellt das IT-System der Stückgutkooperation kontinuierlich Daten bereit wie die Verweildauer am jeweils letzten Stopp oder Änderungen des Tourenverlaufs. Diese kombiniert eine Software mit Statistiken vergangener Anlieferungen sowie parametrisierbaren Fahrzeugprofilen wie der durchschnittlichen Fahrzeuggeschwindigkeit. Das Ergebnis sind sehr präzise Näherungsberechnungen zur Ankunftszeit während der gesamten letzten Meile.
Verzögert sich die Zustellung aufgrund der Verkehrslage oder anderer Hindernisse, wird die Vorhersage automatisch angepasst und kommuniziert.
„Viele Empfänger profitieren von der Ankunftszeitprognose, seien es Handwerker auf Baustellen, die damit den Arbeitstag präziser strukturieren können oder Unternehmen, die Prozessplanungssicherheit gewinnen. Besonders praktisch ist dieser Service für Endkunden, die die Entgegennahme ihrer Bestellung besser mit ihrer Arbeit vereinbaren können “, erklärt Sebastian Grollius, IT-Leiter der Stückgutkooperation.

Zukunfts- und bedarfsorientierte IT-Strategie

„Als Teil unserer Digitalstrategie haben wir 2018 eine agile IT-Architektur namens Octobus eingeführt. Über diese zentrale Datendrehscheibe verknüpfen wir zum einen unsere Partnerunternehmen. Zum andern ermöglicht sie uns, Weiterentwicklungen mit dem jeweils besten Anbieter flexibel und schnell umzusetzen. Mittlerweile steuert Octobus mehr als 20 aufgabenbezogene Microservices wie die ETA-Berechnung, die Kunden und Partnern einen deutlichen Mehrwert bieten“, zieht CargoLine-Geschäftsführer Jörn Peter Struck ein zufriedenes Fazit.

Weiterer Rückschlag für die Weltwirtschaft – Suezkanal weiterhin gesperrt

Als Ursache für die Havarie kann den Medien und aus erhaltenen reederseitigen Informationen entnommen werden, ein Sandsturm bzw. starke Seitenwinde sollen das Schiff in die missliche Lage gebracht haben.

Bergungsarbeiten

Nach vorliegenden Informationen ist die Bergung des Schiffs weiterhin noch nicht gelungen und die Arbeiten dauern an. Die ägyptischen Behörden prognostizieren eine mögliche Befreiung ggf. in den nächsten drei Tagen, während andere Einschätzungen u.a. der involvierten Bergungsunternehmen dazu noch keine konkrete Aussage erlauben. Neben dem Einsatz von diversen Schleppschiffen wird versucht, den Schiffsbug durch Baggerarbeiten von der Landseite aus ergänzend zu befreien. Ferner soll ein leistungsfähiger Saugbagger zum Einsatz kommen. Ebenso über
die Ballastwassertanks (zur Stabilität je nach Beladezustand) und Abpumpen von Kraftstoff wird versucht das Schiff wieder flott zu bekommen. Mögliche Beschädigungen am Schiff sind noch abzuwarten, von einer im Anschluss stattfindenden umfassenden Inspektion ist auszugehen.

Position / Rückstau

Der Rückstau wird mittlerweile auf über 200 Schiffe unterschiedlicher Art beziffert (konventionelle Schiffe, Containerschiffe, Öltanker, Multipurpose-Schiffe, etc) und nimmt mit Dauer der Bergung zu. Ältere Seitenkanäle für gewisse geeignete (kleinere) Schiffsgrößen wurden geöffnet. Ein Anteil kleinerer Schiffe wird durch die Kanalbehörde in den Great Bitter Lake geroutet. Der Suezkanal wird gem. Informationen der Kanalbehörde täglich zur Passage von ca. 50 Schiffen genutzt. Ca. zwölf Prozent des globalen Frachtvolumens und ca. 30% des Containervolumens gehen durch den Kanal.

Fahrpläne und Laufzeiten

Es muss davon ausgegangen werden, die über die letzten Wochen ohnehin schon stark gestörten Fahrpläne und Laufzeiten der Schiffe werden weitere relevante Abweichungen erfahren. Aktuelle Abfahrts- und Ankunftsdaten sind nicht belastbar und bedürfen des Monitorings. Das alternative Routing um Südafrikas „Kap der Guten Hoffnung“ wird von ersten Reedereien in Erwägung gezogen. Es bedingt eine um ca. 7 Tage verlängerte Seereise und zusätzliche ca. 6000 Seemeilen.

Auswirkungen

Die Plan- und Belastbarkeit der Lieferketten sowie Reisedauer wird weiter auf die Probe gestellt. Für Branchen mit geringer Lagerbestandshaltung könnten ggf. Engpässe entstehen und ein vorgezogenes oder zusätzliches Bestellverhalten erforderlich werden. Alternative Verkehrsträger wie Luft- oder Bahnverkehre werden u. U. für bestimmte Waren und Transporte anteilig stärker frequentiert. Da Fahrpläne und Liegezeitfenster der Seeschiffe zusätzlich durcheinander kommen, könnte die Zunahme der Congestion (Verstopfung) und verzögerter Abfertigung in den Seehäfen damit einhergehen, durch verdichteten sowie außerplanmäßigem Einlauf von Seeschiffen. Auswirkungen auf die vor- und nachgelagerte Infrastruktur (Vor- und Nachlauf der Waren in / aus den Häfen) per LKW, Bahn und Binnenschiff können angenommen werden. Auch eventuelle monetäre Entwicklungen und Auswirkungen auf das Frachtratengefüge sind zu beobachten.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

Frohe Ostern 2021 und bleiben Sie gesund !

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine frohe Osterzeit!

Damit verbunden möchten wir die Chance nutzen uns für die partnerschaftliche Zusammenarbeit in einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit zu bedanken. Der Logistikmarkt, wie auch viele weitere Märkte, befindet sich im stetigen Wandel, welcher durch die Corona Pandemie weiteren Herausforderungen unterliegt.
Veränderte Arbeitsbedingungen, Home-Office, Abstandsregeln, Einreisebeschränkungen, abgeriegelte Gebiete, unterbrochene Lieferketten, Quarantänebestimmungen sind nur einige dieser Punkte. In diesen Zeiten ist es umso wichtiger starke Partner an seiner Seite zu haben!
Ihnen vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Volumenentwicklung und Laufzeiten in den Kurzwochen

In den letzten Jahren haben sich die Kurzwochen und im speziellen die Osterwochen zu den Volumen-stärksten Wochen im Jahr entwickelt.
Aufgrund der bereits hohen Auslastungen seit Jahresbeginn ist damit zu rechnen, dass die Situation in den Stückgutnetzwerken weiterhin angespannt bleibt. Die Teil- und Komplettladungsbereiche agieren im Umfeld knapper Ressourcen. Wir haben uns mit erhöhten Laderaumkapazitäten sowie personellen Anpassungen auf die kommenden zwei Wochen vorbereitet und sind gut gerüstet. Bitte beachten Sie, dass es trotz aller Bemühungen zu Laufzeitverzögerungen kommen kann. Volumenschwankungen bitten wir frühzeitig
abzustimmen.

Das komplette Team der
Schäfer&SIS Interlogistik®
steht Ihnen gerne für Anfragen und Rückfragen zur Verfügung und
wünscht frohe Osterfeiertage.

Warenverkehr Vereinigtes Königreich: Hinweis bei Verwendung von Holzverpackungen und Paletten

Aktuelle Verzögerungen an den Grenzübergängen durch Kontrolle von Holzpaletten

Mit dem Brexit gilt Großbritannien seit dem 1. Januar 2021 als Nicht-EU-Land und unterliegt daher den Vorschriften von Holzverpackungen im Warenverkehr mit der EU. Seither werden daher die Ladungsträger an allen Grenzen auf die Einhaltung des Standards hin kontrolliert. Es gilt das Regelwerk der ISPM („Internationaler Standard für Pflanzengesundheitliche Maßnahmen für Verpackungsmaterial aus Holz im internationalen Handel“).
Das ISPM 15-Regelwerk schreibt vor, dass Verpackungs- und Transportmaterialien im grenzüberschreitenden Verkehr gegen mögliche Frischholzschädlinge mit Hitze behandelt wurden. Dies gilt für alle Ladungsträger, die für den Export und Import mit Nicht-EU-Ländern vorgesehen sind. Bei Nichteinhaltung des Regelwerks werden die Holzverpackungen samt Waren zurückgesendet oder auf Kosten des Versenders nachbehandelt.
Wir weisen daher darauf hin, dass Verpackungseinheiten aus Holz, beispielsweise Paletten, vorbehandelt und gestempelt sein müssen. Andernfalls können Mehrkosten anfallen für den Rücktransport oder der Nachbehandlung des Verpackungsholzes.

Gerne stehen wir Ihnen zum Thema bei Rückfragen zur Verfügung.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

CargoLine begegnet dem Wandel der Branche mit neuen Köpfen

Frankfurt am Main, 25. Januar 2021 — Zum 1. Januar 2021 hat die Stückgutkooperation CargoLine ihren Beirat um Torsten Huberti erweitert. Huberti, der beim CargoLine-Gesellschafterunternehmen Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) als Geschäftsführer für den operativen Bereich verantwortlich zeichnet, soll die Optimierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse noch stärker vorantreiben.

„Aufgrund von Marktveränderungen durch Online-Plattformen und das Wachstum im Bereich E-Commerce, befeuert durch die Corona-Pandemie, befindet sich unsere Branche derzeit in einem beschleunigten Wandel. Diese Dynamik macht es notwendig, unsere Mittelstandskooperation beständig zu transformieren. Eines meiner vorrangigen Ziele als Beiratsmitglied ist es daher, diesen Prozess mit zu gestalten und voranzutreiben“, erläutert Huberti seine Motivation, im Beirat des Stückgutnetzwerks mitzuwirken.

Neben Torsten Huberti gehören dem Gremium die Gesellschaftervertreter Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg), Andreas Hartmann (Hartmann International, Paderborn), Heiner Koch (Koch International, Osnabrück), Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein) und Stefan Seils (Bursped, Hamburg) an, der Franchisenehmerbeauftragte Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) sowie der Branchenexperte Ewald Kaiser als externer Berater.

Wechsel an der Spitze des Arbeitskreises Innovation

Die Leitung des Arbeitskreises Innovation hat seit 1. Januar Thomas Bauer inne. Der Geschäftsführer des CargoLine-Gesellschafters Honold International in Neu-Ulm löst Bernd Schäflein ab. Letzterer wird sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied verstärkt der Betreuung und Weiterentwicklung der Start-ups der Kooperation widmen, zu denen unter anderem die Onlinespedition Cargoboard gehört.

„Ich freue mich, dass ich nach nicht einmal einem Jahr als Gesellschafter in der CargoLine bereits das Vertrauen erhalten habe, den AK Innovation zu leiten. Diese Bereichsleitung möchte ich mit frischen Ideen vor allem aus dem operativen Geschäft heraus mit allen anderen Bereichen gemeinsam ausbauen und so auf den erfolgreich gelegten Grundstein von Bernd Schäflein aufsetzen“, erklärt Bauer.

Der Arbeitskreis Innovation ist einer von zehn Arbeitskreisen der CargoLine. Seine Aufgabe ist, neue Geschäftsfelder für die Kooperation zu entwickeln wie 2019 Cargoboard und das Seefrachtprodukt SeaLine.

Fotonachweis Torsten Huberti: Patrick Kirschhofer für Schmidt-Gevelsberg GmbH

Fotonachweis Thomas Bauer: Ulli Schlieper für Honold Logistik Gruppe

Der BREXIT ist da

Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich und der EU seit dem 01.01.2021 und was zu beachten ist

Seit dem 01.01.2021 ist es nun soweit, der Brexit ist in Kraft getreten. Wir möchten Ihnen daher die wichtigsten Punkte zusammenfassen und übersichtlich zur Verfügung stellen, was nun mit dem Warenverkehr zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu beachten ist. Zudem haben wir weitere Informationen für Sie auch verlinkt.

Benötigte Dokumente für den Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich:

Export nach GB (XU)

Import aus GB (XU)

Handelsrechnung mit folgenden Angabe zum Käufer (Importeur):

– EORI Nummer

– UST – ID Nummer

– Ansprechpartner (Name / Tel. / Email)

Handelsrechnung mit folgenden Angabe zum Käufer (Importeur):

– EORI Nummer

– UST – ID Nummer

– Ansprechpartner (Name / Tel. / Email)

Lieferschein mit Angaben zur Lieferadresse, Verpackungseinheit und Gewichten Lieferschein mit Angaben zur Lieferadresse, Verpackungseinheit und Gewichten
Ausfuhrbegleitdokument (ab ersten kg/EUR) Ausfuhrbegleitdokument (ab ersten kg/EUR)
Hinweis:

Grundsätzlich sind für alle Waren eine Ausfuhranmeldungen nach GB zu erstellen und bei dem Transport mitzuführen. In GB erfolgt eine Einfuhrabfertigung. Die Höhe der Zölle richtet sich grundsätzlich nach dem VK-Zolltarif. Dieser orientiert sich in weiten Teilen am EU-Tarif sieht aber Vereinfachungen (Glättungen) und Reduktionen vor. Je nach gewählter Lieferbedingung (“frei Haus”) kann es sein, dass der EU-Exporteur auch den Import in GB regeln muss. Dann muss sich dieser unter Umständen in GB eine GB-EORI beschaffen, was wiederum eine umsatzsteuerliche Registrierung erfordert. Daher bitte auf die DDP (frei Haus verzollt) Lieferbedingung verzichten und „frei Haus unverzollt“ (DAP) nutzen. 

Hinweis:

Die Importabfertigung werden wir über einen unserer Partner vornehmen lassen. Dieser wird, anhand der von Ihnen vorgegebenen Ansprechpartner des Importeurs die Importabfertigung abstimmen inkl. Konditionen und Abrechnungsmodalitäten der Abgaben. Darüber hinaus werden die Sendungen mit einem T1 nach Deutschland überführt und werden dann eine Einfuhrabfertigung zugeführt. Hierzu treten wir in den nächsten Tagen mit einer Vollmacht an Sie heran (sofern diese nicht bereits vorliegt) um die Abfertigung für Sie vorzunehmen. Sollten Sie einen fest vorgeschriebenen Importagenten nutzen wollen, so geben Sie uns entsprechende Information, wem diese Sendungen zur Abfertigung zu avisieren sind.

Verladungen nach Nord-Irland + Republik Irland:

Für beide Relationen werden keine Zolldokumente benötigt. Ungeachtet dem Verladeweg (direkt oder via GB) wird im schlimmsten Fall ein Transit-Dokument erstellt und nach Austritt des LKW aus GB (XU) abgelöst. Es ist der Sache sehr dienlich, für Lieferungen nach Irland eine Handelsrechnung zu haben um das Transitdokument zu bewerten.

Nordirland bleibt gemäß Abkommen ein Teil des britischen Zollgebiets, aber alle relevanten Binnenmarktregeln der EU finden in Nordirland Anwendung, so dass dort der EU-Zollkodex angewandt wird. Dies bedeutet, dass Nordirland zwar zum Zollgebiet XU (GB) gehört, aber zollrechtlich so behandelt wird, als ob es weiterhin zur EU gehören würde.

Die ISO-Alpha-2-Kennungen lauten nun: XI = Nord-Irland  / XU = Großbritannien

In der elektronischen Ausfuhranmeldung wird Nord-Irland nun als XI geführt, das Vereinigte Königreich (ohne Nordirland) behält aber weiterhin GB. Die Kennung XU ist bei Zollanmeldungen nicht zulässig.

Präferenzabkommen zwischen EU und GB

Ausfuhr:

Der Zollsatz für Waren mit präferenziellem Ursprung EU bzw. GB liegt ab dem 1. Januar 2021 bei null.

Voraussetzung ist, dass die Ursprungsregeln des Abkommens eingehalten werden.

Ursprungsnachweise:

Bis Warenwert 6000 EUR Ursprungserklärung auf der Rechnung. Diese lautet wie folgt:

Der Ausführer der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht

erklärt, dass diese Waren, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, präferenzbegünstigte Ursprungserzeugnisse … (3) sind.

…………………………………….. (4) (Ort und Datum)

……………………………………… (Name des Ausführers)

Bei Warenwert > 6000 EUR Es dürfen nur Registrierte Ausführer (REX) eine Ursprungserklärung abgeben. Ursprungserklärung lautet dann wie folgt:

Der Ausführer der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht (REX-No. / Ausführer-Referenznummer … (2))

erklärt, dass diese Waren, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, präferenzbegünstigte Ursprungserzeugnisse … (3) sind.

…………………………………….. (4) (Ort und Datum)

……………………………………… (Name des Ausführers)

Tipp: Prüfen Sie im britischen Zolltarif mit Hilfe der Warennummer, ob im Vereinigten Königreich überhaupt Zoll anfällt. Wenn nicht, ist auch kein Ursprungsnachweis erforderlich. Auch die Industrie-und Handelskammern (IHK zum Thema Brexit) haben zu dem Thema Informationen zusammengestellt.

Das Merkblatt zum Thema REX gibt Auskunft zum Anmeldeverfahren. Sie können sich als registrierter Ausführer (REX) bei Ihrem zuständigen Hauptzollamt registrieren lassen.

Einfuhr aus dem Vereinigten Königreich: 

Bei der Einfuhr von Waren aus GB ist eine Erklärung zum Ursprung gem. ANHANG ORIG-4 aufzugeben. Auf der Grundlagen der nationalen Vorschriften der jeweiligen Vertragspartei die Angabe einer Referenznummer beinhaltet, durch die der Ausführer identifiziert werden kann.

Für Ausführer aus dem Vereinigten Königreich handelt es sich dabei um die EORI-Nummer, die unabhängig von Wertgrenzen angegeben sein muss.

Für den Übergang im Registrierungsverfahren REX:

In der Übergangszeit besteht die Möglichkeit, anstelle einer Handelsrechnung, eine Proforma-Rechnung für präferenz-mögliche Waren der Sendung beizufügen und darauf zu vermerken, dass der REX beantragt ist. Und eine entsprechende, abschließende Rechnung nachgereicht wird, sobald die Registrierung umgesetzt ist. Die ergänzte, finale Handelsrechnung lassen Sie bitte Ihrem Importeur zukommen mit dem Vermerk, dass diese entsprechend mit dem vorläufigen Importbeleg bei seinem zuständigen Zollamt die evtl. berechneten Zölle zurückzufordern sind.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zum Thema zur Verfügung. Sie erreichen uns per E-Mail unter: zoll@schaefer-sis.de.

Unsere Zusammenstellung dient der ersten Orientierung. Eine Haftung für den Inhalt wird nicht übernommen. Wir möchten Sie daher darauf hinweisen, dass es Sie nicht davon entbindet, eigenständig und eigenverantwortlich die Punkte auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen.

Frachtraten-Rallye in der Containerschifffahrt

Spediteure und Verlader wenden sich an die Europäische Kommission

Am 05.01.2021 veröffentlichte die DVZ (Deutsche-Verkehrs-Zeitung) einen Artikel zur aktuellen hochbrisanten Frachtratenentwicklung im Bereich der Containerschifffahrt, welchen wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Auszug aus dem Artikel vom 05.01.2021:

(…) Europäische Verlader und Spediteure haben die Europäische Kommission erneut auf die aktuellen Praktiken von Linienfrachtführern aufmerksam gemacht, da die europäischen Lieferketten immer stärker verzerrt würden. Die Verbände wollen sich zeitnah mit der Kommission treffen, um den Schaden, den das Verhalten der Carrier für das Wachstum des Handels in einer Zeit der wirtschaftlichen Rezession verursache, weiter aufzuzeigen. In einem gemeinsamen Schreiben an die Wettbewerbsdirektion der Europäischen Kommission haben die European Freight Forwarders Association (Clecat) und der European Shippers‘ Council (ESC) die Kommission über Probleme informiert, die sich aus den aktuellen Praktiken der Reedereien (Carrier) ergeben. (…)