Menü
Suche

Frisch gewählter CargoLine-Beirat nimmt seine Arbeit auf

Frankfurt am Main, 23. September 2022 — Turnusgemäß haben die Gesellschafter der CargoLine ihren Beirat gewählt. Die konstituierende Sitzung fand vergangene Woche im Vorfeld der Franchisenehmervollversammlung in Oberursel im Taunus statt.

Mit den Geschäftsführern Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg), Torsten Huberti (Schmidt-Gevelsberg, Schwelm), Heiner Koch (Koch International, Osnabrück), Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein), Stefan Seils (Bursped, Hamburg) und dem externen Logistikexperten Ewald Kaiser (Corporate Navigators, Hamburg) erhielten sechs der bisherigen Beiratsmitglieder das Mandat, ihre Arbeit fortzusetzen. Als weiterer CargoLine-Gesellschafter wurde Oliver Schwarz (Geschäftsführer L. Wackler Wwe. Nachf., Göppingen) in das Gremium gewählt. Das langjährige Beiratsmitglied Andreas Hartmann (Geschäftsführer Hartmann International, Paderborn) trat hingegen nicht zur Wiederwahl an.

Den Gesellschaftervertretern steht weiterhin der amtierende Franchisenehmerbeauftragte Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) zur Seite. Im Laufe der konstituierenden Sitzung ernannten die Beiräte Stefan Seils zum sechsten Mal in Folge zu ihrem Vorsitzenden, Ralf Amm erneut zu seinem Stellvertreter.

„Die Wiederwahl der Herren Amm, Huberti, Kaiser, Koch, Schäflein und Seils ist Ausdruck der Zufriedenheit der CargoLine-Gesellschafter mit der bereits eingeschlagenen Strategie. So gehen einige unserer wegweisenden Entscheidungen der letzten Jahre auf Initiativen von Beiratsmitgliedern zurück, sei es die Investition in eine eigene Start-up-Schmiede, die CDW Cargo Digital World, oder der Neubau unseres Zentral- und Europahubs, um nur zwei zu nennen“, so Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung. Er fügt hinzu: „Jüngstes Projekt ist der Ausbau von Initiativen im Bereich Grüne Logistik. Unter Federführung von Oliver Schwarz werden wir dieses äußerst relevante Thema systematisch vertiefen.“

Die CargoLine-Partnerunternehmen wählen alle drei Jahre einen Beirat. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die strategische Ausrichtung der Kooperation sowie die Beratung und Unterstützung der Geschäftsführung.

Foto (v. l. n. r.): Stefan Seils (Bursped, Hamburg) als Vorsitzender, Heinrich Koch (Koch International, Osnabrück), Torsten Huberti (Schmidt-Gevelsberg, Schwelm), Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) als Franchisenehmervertreter, Oliver Schwarz (L. Wackler Wwe. Nachf., Göppingen), Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg) als stellvertretender Vorsitzender, Ewald Kaiser (Corporate Navigators, Hamburg) als externer Berater und Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein) bilden den neuen CargoLine-Beirat.
(Foto: Sandra Weller/vor-ort-foto.de)

CargoLine errichtet ein eigenes Zentral- und Europahub in Niederaula

Frankfurt am Main, 8. August 2022 — Die Stückgutkooperation CargoLine baut ein eigenes Hauptumschlaglager (Hub) im osthessischen Niederaula. Der rund 10.800 Quadratmeter große Neubau mit 126 Toren wird die bislang baulich getrennten Zentral- und Europahubs der Kooperation ablösen, die der CargoLine-Gesellschafter John Spedition in Eichenzell bei Fulda betreibt. Die Grundsteinlegung auf dem verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen 4, 5 und 7 gelegenen neuen Areal erfolgte im Oktober 2021, die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2023 geplant.

„Wir verzeichnen seit Jahren ein kontinuierliches Sendungswachstum; durch neue potente Partner, den Boom im B2C-Segment und die positive Entwicklung unserer digitalen Spedition Cargoboard wurde dieses zusätzlich beschleunigt. Die räumlichen Kapazitäten unseres Gesellschafters und Hubdienstleisters John Spedition sind jedoch endlich und es gab für ihn in seiner Region keine Möglichkeit, ein passendes Grundstück für eine neue Anlage zu erwerben. Daher haben wir uns zum Bau eines neuen Hubs entschlossen, das aufgrund des vorhandenen Platzes mit uns wachsen kann und das wir selbst betreiben“, erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung und ergänzt: „Diese strategisch zukunftsweisende Entscheidung ist uns einen zweistelligen Millionenbetrag wert. Sie geht einher mit unserem Ziel, durch Hinzunahme weiterer Partner das Netzwerk abzurunden und über unser Tochterunternehmen Cargo Digital World (CDW) neue digitale Geschäftsmodelle in Form von Start-ups zu entwickeln. Letztere sollen den Logistikmarkt von Teil- und Komplettladungen über Seefracht bis hin zu Kontraktlogistik bereichern und für zusätzliches Sendungswachstum sorgen.“

Win-win-Situation
Die neue Anlage wird Zentral- und Europahub in einem Gebäude vereinen. „Damit lassen sich Hallen- und Hauptlaufprozesse optimieren und frühere Ankunftszeiten der Lkw in den Partnerdepots erzielen“, erklärt Uwe Heinbach, Projektleiter Hub. Der ausgewiesene Experte für Planung, Organisation und Betrieb von Hauptumschlaglagern verstärkt seit Jahresanfang die Operative der Stückgutkooperation.

Auch John Spedition profitiert von dem Umzug: Sie gewinnt in Eichenzell Platz für eigenes Wachstum. Die Nähe des zukünftigen Hauptumschlaglagers zum heutigen wird es vielen Mitarbeitern wiederum ermöglichen, ihre bisherige Tätigkeit am neuen Hub-Standort fortzuführen.

„John Spedition war 1993 Gründungsgesellschafter der CargoLine, seit 1996 betreibt sie unser Zentralhub. Vom Weitblick und der Expertise des ehemaligen John-Inhabers und -Geschäftsführers Klaus Schröder zehrt die Kooperation noch heute, zumal seine Nachfolgerin Birgit Bergemann und ihr Team seine Arbeit in den letzten elf Jahren engagiert weitergeführt haben“, so Struck.

Ökologisch vorbildlich
Die Stückgutkooperation nutzt den Neubau auch dazu, den in ihren Werten und Zielen festgehaltenen Umweltschutz weiter voranzutreiben. So wird die Anlage gemäß der gegenwärtigen Planung das Niveau „Effizienzgebäude 40 EE“ erreichen und damit eine deutliche Unterschreitung der gesetzlichen energetischen Anforderungen. Dies liegt vor allem am hohen Anteil emissionsfreier Erneuerbarer Energien wie Umweltwärme. Sie werden bspw. mindestens 74 Prozent des Gesamtenergiebedarfs decken, der für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlich ist. Im Vergleich zu einem Standardgebäude bedeutet dies eine Einsparung von 5.448 Kilogramm CO2 pro Jahr.

Situation der Hinterlandverkehre (Seefracht FCL Export / Import)

25.07.2022

Sehr geehrte Kundschaft,

die sogenannten Hinterlandverkehre – der Zu- und Abfluss von Containern in und aus den deutschen Seehäfen sowie Westhäfen über die Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und Lkw – sind weiter zunehmend unter Druck.

Die globalen und auf Taktung ausgelegten Lieferketten sind weiterhin aus dem Takt. Mehrfachänderungen von Schiffsankünften- / Abfahrten sind eine anhaltende Herausforderung für die Hafeninfrastruktur
sowie vor- und nachgelagerte Verkehre. Auswirkungen sind u.a. stark überfüllte Hafenterminals. Dies bedingt u.U. die zu Lasten der Ware kostenpflichtige „Evakuierung“ von Importcontainern auf andere Stellflächen bei verzögerter Abnahmemöglichkeit
oder für Exportcontainer die Limitierung der Anlieferung vor Schiffsabfahrt mit sehr engen und ferner wechselnden Zeitfenstern, um die regulären Stellflächen an den Terminals nicht weiter zu belasten.

Aktuell ergeben sich im Bereich der Transporte per Binnenschiff und Bahn noch zusätzliche Herausforderungen und Einschränkungen. Über diese Verkehrsträger werden relevante Mengen aus und in die Häfen bewegt.

Die Verkehre per Binnenschiff sind durch nicht auskömmliche Niederschläge in Form Niedrigwasser eingeschränkt, eine Thematik die jährlich zunimmt. Binnenschiffe können somit nur noch reduzierte Warenmengen befördern,
abhängig vom Pegelstand nach vorliegenden Informationen teilweise nur noch 30-50% der regulären Kapazität. Für Transporte auf dem Rhein sind die relevanten Pegelstände Kaub (Oberrhein), Köln (Mittelrhein) und Pegel Ruhrort (Niederrhein) ausschlaggebend,
welche seit Wochen kritische bis sehr kritische Werte zeigen. Als Ausgleich für den Frachtausfall werden seitens der Binnenschiffer Kleinwasserzuschläge erhoben, gegenwärtig höhere zweistellige bis untere/mittlere dreistellige Eurobeträge.
Eine zusätzliche Bindung bzw. Nichtverfügbarkeit an Kapazitäten per Binnenschiff steht im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Einerseits der Einsatz für Transporte von Getreide über die Donau aus der Ukraine sowie die Beförderung von
Kohle als Energieträger an Kraftwerke, mit gegenwärtig erhöhtem Bedarf im Zuge der medial präsenten Energieverteuerung und Gasknappheit.

Auch im Bereich der Schienenverkehre per Bahn bestehen Beeinträchtigungen. Neben den grundsätzlichen infrastrukturellen Gegebenheiten sind es die stockende Abfertigung der Züge in den Seehäfen, Baustellen und damit einhergehende Streckensperrungen
und jüngst die Warnstreiks in den deutschen Seehäfen. Bedingt durch die hohen Temperaturen der zurückliegenden Tage ergaben sich ferner Böschungsbrände, Schienenverformungen-/bruch sowie Beschädigungen von Oberleitungen auf unterschiedlichen Strecken.

Im Bereich der LKW-Verkehre besteht das bekannte sowie anhaltende Thema des ausgeprägten Fahrermangels. Der Transport per LKW kann erforderliche Ersatzverkehre für Binnenschiff und Bahn im erforderlichen Maße grundsätzlich nicht auffangen.

Die Gesamtheit an gleichzeitigen Beeinträchtigungen und deren Zusammenwirken haben somit entsprechende relevante Auswirkungen auf das Kostengefüge, die Transportkapazitäten und erheblichen Mehraufwand bezgl. mehrfach anzupassender
Transportplanung.

Durch den besonderen und hervorzuhebenden Einsatz unserer operativen Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen Bereiche und aller Verkehrsträger ist es das gemeinsame tägliche Bestreben, diesen Widrigkeiten für Ihre Warenbewegung
bestmöglich zu begegnen.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis als auch Mitwirken.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen für weitere oder spezifische Fragen als auch die Planung zur Verfügung.

Ihr Team von Schäfer&SIS Interlogistik®

 

Bilderquelle: TTStock – stock.adobe.com

Ausnahmesituation Frankfurt Flughafen

Sehr geehrte Kundschaft,

wir möchten Sie über die aktuelle Situation um Luftfrachtverkehr informieren.

Frankfurt: Durch den Personalmangel und dem weiterhin stark ausgeprägten Krankenstand am Frankfurter Flughafen kommt es aktuell vermehrt zu erhöhten Wartezeiten bei der Anlieferung und Abholung von Fracht. In Verbindung mit aktuellen Flugverschiebungen, einer Zunahme von Flugersatzverkehren per LKW aufgrund von Umleitungen und den begrenzten Ressourcen kommt es zudem zu erhöhtem Aufkommen von Fracht am Lager. Aufgrund der aktuellen Situation kann es zu längeren Vorlaufzeiten vor Abflug und Standgeldern kommen. Wir informieren Sie separat, wenn es zu Flugverspätungen kommt.

Vielen Dank für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Luftfracht Team
……………………………………………………

Dear customers,

We would like to inform you about the current situation regarding air freight traffic.

Frankfurt: Due to the shortage of staff and the continuing high level of sick leave at Frankfurt Airport, there are currently increased waiting times for the delivery and collection of freight. In connection with current flight postponements, an increase in flight replacement transports by truck due to detour and the limited resources, there is also an increased volume of freight at the warehouse. Due to the current situation, there may be longer lead times before departure and demurrage charges. We will inform you separately if there are any flight delays.

Thank you for your cooperation and understanding.

With kind regards
Your Schäfer&SIS Interlogistik® Airfreight Team

 

Sommerfahrplan Europa 2022

Stückgut Beladung, Verladung Palette

Abfahrtsplanung Europa in der Ferienzeit

Die Feriensaison in Europa hat begonnen und so ist in der Urlaubszeit wieder auf den Straßen einiges los. Hinzu kommen noch gesetzliche Fahrverbote und Betriebsferien an den Anlieferstellen. Natürlich unternehmen wir alles, um Ihre Transporte pünktlich ans Ziel zu bringen. Sie können uns dabei helfen, indem Sie – insbesondere im August – prüfen, ob Ihr Empfänger Ihre Sendung auch annehmen wird. Ist dies nicht der Fall, entstehen vermeidbare Kosten, daher stimmen Sie bitte Ihre Terminsendungen mit uns einzeln ab. Mit diesem Infoblatt möchten wir Sie über Einschränkungen informieren, die sich auf Ihre Transporte auswirken können. Bitte berücksichtigen Sie diese Hinweise bei Ihrer Planung. Im Zweifelsfalle steht Ihnen unser Expertenteam natürlich jederzeit gerne unter service@schaefer-sis.de zur Verfügung.

Italien

In der 32. Kalenderwoche werden nur stark eingeschränkte Fahrten und in Kalenderwoche 33 keine Fahrten nach Italien durchgeführt. Die letzte Fahrt geht am Donnerstag, den 11.08.2022 ab. Der Fahrbetrieb wird am 22.08. 2022 wieder aufgenommen.

Polen

In Polen gelten bis zum 28.08.2022 von Freitag bis einschließlich Sonntag Fahrverbote für LKW ab 7,5 Tonnen. Freitags darf ab 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr nicht gefahren werden. Samstags gilt ein Fahrverbot- von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr und sonntags darf zwi­schen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr nicht gefahren wer­den.

Spanien

In der Ferienzeit führt die Abfahrt ex Baienfurt freitags zur Ankunft

• in Barcelona und lrun dienstags statt montags.
• in Madrid/Alicante und Valencia mittwochs statt montags/dienstags

Was Sie tun können

Klären Sie bitte in jedem Fall ab, ob und wann Ihr Empfänger Betriebsferien hat und melden Sie Ihre Transporte so früh wie möglich an (service@schaefer-sis.de). Dies gilt ganz
besonders für Terminsendungen.

 

Update zur aktuellen Lage in China

Aufgrund der Pandemie kommt es weiterhin vor den chinesischen Häfen Shanghai zu längeren Wartezeiten für Containerschiffe. Auch die europäischen Seehäfen rechnen durch die zusätzlichen Störungen der Lieferketten mit weiteren Belastungen und Rückstau bei der Abfertigung der Schiffe. Die Covid-Pandemie, die geringe Zuverlässigkeit der Schiffsfahrpläne und die Folgen der gegen Russland verhängten Sanktionen führen zu neuen Problemen, welche die Laufzeit von Importen ex Fernost bis zum Endkunden um mehrere Wochen verlängern.

Informationen aus China

Unser Büro in Shanghai bleibt auf weiteres geschlossen. Unsere Kollegen arbeiten daher weiterhin aus dem Homeoffice.

SEEFRACHT

Terminals

Die Terminals in den Haupthäfen der GCA bleiben wie gewohnt in Betrieb, einschließlich Schiffsbetrieb, Werftabfertigung sowie Ein- und Ausfahrt.

Abholung und Rückgabe von Leergut

Einige Depots in Shanghai bleiben ab dem 28. März bis auf weiteres geschlossen.

Landseitig

Die allgemeine landseitige Transportsituation ist dynamisch und kann sich jederzeit ändern. Lkw-Transporte sind in den wichtigsten Häfen Chinas und in den nahe gelegenen Städten weiterhin möglich, sofern die Fahrer über einen negativen NAT-Bericht (Nucleic Acid Test) verfügen, der von den örtlichen Behörden verlangt wird. Wir gehen davon aus, dass die Effizienz des Lkw-Verkehrs von/nach Shanghai aufgrund der Abriegelung von Shanghai weiter beeinträchtigt wird. Für den Korridor zwischen Shanghai und den nahe gelegenen Städten können die Spediteure multimodale Dienste per Binnenschiff oder Bahn als alternative Lösungen anbieten.

Lagerhäuser

Shanghai: Der Lagerbetrieb wurde teilweise wiederaufgenommen.

Ningbo: Die Lagerhäuser halten den Betrieb vorerst aufrecht. Die Fahrer werden jedoch aufgefordert, einen Gesundheitskodex vorzulegen. Darüber hinaus müssen die Fahrer innerhalb von 24 Stunden einen negativen NAT-Bericht vorlegen, wenn sie aus Orten außerhalb der Provinz Zhejiang kommen oder einen * im Reiseplan haben. Die Fracht wird nicht angenommen, wenn die Fahrer in den letzten 14 Tagen in einem Gebiet mit mittlerem Risiko waren oder die Fabrik sich in einem Gebiet mit mittlerem Risiko befindet.

Shenzhen, Xiamen und Qingdao: Die Lagerhäuser bleiben vorerst in Betrieb. Die Fahrer werden jedoch aufgefordert, innerhalb von 48 Stunden sowohl den Gesundheitscode als auch den negativen NAT-Bericht für die Zustellung der Fracht vorzulegen.

Hongkong: Das Distributionszentrum (HKDC) bleibt vorerst in Betrieb. Fahrer und Helfer müssen sich bei ihrer Ankunft im HKDC gemäß den Anforderungen der Regierung für Impfstoffblasen vollständig impfen lassen.

LUFTFRACHT

Shanghai: Der Betrieb für vorhandene Fracht in den Lagerhäusern läuft normal weiter. Die Annahme neuer Fracht wird jedoch aufgrund der Zustellung auf der ersten Meile und der eingeschränkten Personalressourcen beeinträchtigt. Wir haben festgestellt, dass mehr Fluggesellschaften in den kommenden Tagen Flüge streichen werden, und es wird erwartet, dass mehr Volumen auf andere Flughäfen in China verlagert wird.

Shenzhen und Guangzhou: Der Betrieb für bestehende Fracht läuft weiter. Wir gehen davon aus, dass die Vorlaufzeit für eingehende Luftfracht aufgrund des gestiegenen Volumens vorerst 2-3 Wochen länger als üblich dauern wird.

Hongkong: Aufgrund der Einstellung des Lkw-Verkehrs zwischen Hongkong und dem Festland wird der Frachttransport alternativ per Binnenschiff durchgeführt. Die Reservierung von Luftfrachtraum wird erst vorgenommen, wenn die Fracht im Flughafenlager in Hongkong angeliefert wird. Infolgedessen wird die Vorlaufzeit für den Luftfrachtdienst länger als gewöhnlich sein.

 

Wir halten Sie natürlich weiter informiert. Unsere Fachabteilungen stehen Ihnen auch bei Rückfragen zu Ihren Sendungen gerne zur Verfügung.

CargoLine kürt die internationalen Partner des Jahres 2021

Frankfurt am Main, 3. Mai 2022 – Rhenus (ehemals Interfracht) mit Sitz im Schweizer Pratteln führt das Leistungsranking 2021 der internationalen CargoLine-Partner an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Englmayer mit Sitz in Wels (Österreich) und Lebert in Kreuzlingen (Schweiz). Alle drei wurden im Rahmen der Frühjahrskonferenz der internationalen Verbundpartner, die vergangene Woche in Oberursel (Taunus) stattfand, feierlich geehrt. Basis für die Auszeichnung waren wie immer operative, vertriebliche und qualitative Kennzahlen, die monatlich über das vergangene Kalenderjahr hinweg ausgewertet wurden.

„Das Ranking macht transparent, in welchem Maße unsere internationalen Partner den europäischen Allianzgedanken tagtäglich leben und ständig weiterentwickeln. Das zeigen insbesondere die hohen Punktzahlen in den Bewertungskriterien Vernetzungsgrad und Verkauf paneuropäischer Sendungen, bei Rhenus darüber hinaus die vorbildlich schnelle und gewissenhafte Abarbeitung sendungsrelevanter Anfragen aus dem Netzwerk“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Darüber hinaus verlieh die Stückgutkooperation ihren „Quality Award“ an M&M Militzer & Münch (Bulgarien) und Cargomax (Lettland/Estland). Mit ihm drückt sie ihre besondere Wertschätzung gegenüber denjenigen Partnern aus, die die Umsetzung der qualitativen Leistungsversprechen der CargoLine in ganz besonderem Maße erfüllen. Für M&M Bulgarien war dies die dritte Auszeichnung in Folge, Cargomax durfte den Preis zum ersten Mal in Empfang nehmen.

Von null unter die Top 10
Große Beachtung fand zudem der Einstieg von Van Duuren ins Leistungsranking. Das inhabergeführte Transport- und Logistikunternehmen mit Sitz in Vianen (bei Utrecht) ist seit September 2020 exklusiver Partner der Stückgutkooperation in den Niederlanden. Dank konsequentem Qualitätsmanagement sowie der Mengensteigerung von paneuropäischen Sendungen im Allgemeinen und Premiumprodukten im Besonderen konnte es auf Anhieb den siebten Platz im Ranking 2021 erzielen.

Qualitative und quantitative Maßstäbe
Der Auszeichnung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Vollständigkeit der Schnittstellenscannung zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Zustellversprechen im Sendungseingang, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation sowie Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern. Der „Quality Award“ berücksichtigt indes ausschließlich ausgewählte Qualitätsparameter aus der Gesamtauswertung.

Foto „Internationaler Partner des Jahres“ Plätze 1 bis 3
(V.l.n.r.): Christian Bamminger (Koordination CargoLine, Leitung Deutschland/ Niederlande) vom zweiten Sieger Englmayer (Österreich), Thomas Werthmüller, Mitglied der Geschäftsleitung beim Spitzenreiter Rhenus (Schweiz), und Markus Weber, Niederlassungsleiter beim drittplatzierten Partner Lebert (Schweiz) zeigen nach der Auszeichnung als „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2021“ stolz ihre Pokale.
Foto: Andreas Varnhorn/Vor-ort-Foto.de

Foto „Quality Award“
(V.l.n.r.): Spitzenreiter in Sachen Qualität: Hristo Marinov (Deputy CEO, M&M Militzer & Münch, Bulgarien) und Dmitrijs Vorņiku (Managing Director, Cargomax, Lettland/Estland).
Foto: Andreas Varnhorn/Vor-ort-Foto.de

Russland-Ukraine Konflikt

Einblicke zu den Entwicklungen in den Lieferketten nach aktueller Kenntnislage

Aufgrund der Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk durch die Russische Föderation hat es Embargomaßnahmen gegeben. Nach Ausruf des Kriegszustandes in der Ukraine folgten nun harte und umfangreiche Sanktionen seitens der EU gegenüber Russland. Die Auswirkungen betreffen jedoch nicht nur die Güterverkehre in beide Länder. Weitere Entwicklungen, Maßnahmen und Auswirkungen bleiben zu verfolgen. Für eine erweiterte Abstimmung / Beratung in Bezug auf Ihre konkreten Anforderungen an den Transport stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner aus den verschiedenen Fachbereichen gerne zur Verfügung.

Veröffentlichungsdatum: 02.03.2022

Luftfrachtverkehre

Der Flugverkehr nach Russland wurde eingestellt. Da auch der Luftraum über Russland und der Ukraine weitestgehend gesperrt ist, haben Fluggesellschaften zunehmend Flüge von und nach Asien eingestellt und erarbeiten aktuell Alternativroutings, um den russischen Luftraum weitestgehend zu umgehen. Durch die Stornierung von Flügen und Umstellungen der Flugpläne sind Fluggesellschaften mit südlich gelegenen Zwischenstationen bereits stark ausgelastet. Waren, welche nun umgebucht werden müssen, erfordern daher längere Laufzeiten, einhergehend mit abweichenden Konditionen.

Bahnverkehre Fern-Ost „New Silk Way“

Bislang sind nach Kenntnislage die Schienenverkehre zwischen Europa und China bzw. vice versa nicht betroffen. Buchungen können weiterhin vorgenommen werden. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass sich ein Großteil der Strecke auf russischem Hoheitsgebiet befindet. Sollten sich die Gegebenheiten im Schienenverkehr verändern und es zu Stockungen oder Stillstand auf der Strecke kommen, können wir Ihnen auch Alternativroutings einer südlichen Route über die Türkei ab März anbieten. Wir bitten jedoch zu berücksichtigen, dass die Laufzeiten und Preise verändert sind.

LKW-Transporte

Es bestehen aktuell eingeschränkt noch Möglichkeiten für den Transport per Komplett-LKW nach Russland. Dennoch sind bei Warenverkehren nach Russland oder in die Ost-Ukraine die Sanktionslisten genauestens zu prüfen und gegebenenfalls eine Unbedenklichkeitsbescheinigung seitens der Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ) einzuholen. Die auferlegten Sanktionen sind umfangreich.

Auswirkungen durch Abzug ukrainischen Fahrer / Flotten in ihre Heimat scheinen noch keine signifikanten Auswirkungen zu erzeugen, was jedoch zu verfolgen bleibt. Erkennbar ist aktuell, dass die geänderten Kabotagebedingungen durch das zweite Mobilitätspaket ab Februar Einfluss auf den nationalen / europäischen Markt nehmen.

Seefrachtverkehre

Seitens unterschiedlicher Reeder wurden Dienste und Terminalleistungen von/nach/via russischen oder ukrainischen Häfen differenziert eingestellt oder temporär eingestellt.
Eventuelle Alternativroutings über bzw. in die Schwarzmeerregion bedürfen der Prüfung.

Nach vorliegenden Informationen nehmen die Hamburger HHLA Terminals, CTT, CTB und CTA keine Ladungen mehr an oder in Verbindung mit Umschlagsleistungen über die HHLA, mit Bestimmung oder Ursprung Russland .
Die Regelung soll ab sofort gelten. Es wird keine Ladung mehr auf/von Schiffen geladen, gelöscht und auch keine Ladung mehr per Lkw/Zug/Schiff angenommen, mit Bestimmung oder Ursprung Russland. Es ist wohl davon auszugehen, auch andere Terminals werden ähnliche oder gleichlautende Maßnahmen einleiten.

Verschiffungen und Routings außerhalb der kritischen / sanktionierten Gebiete sind nicht betroffen und laufen im Regelbetrieb. Durch die Einschränkungen der anderen Verkehrswege ist jedoch weiter mit Kapazitätsengpässen im Zuge der Entwicklungen zu rechnen.

Außenwirtschaftsrecht

Für Transporte nach Russland oder in die Ukraine sind die Amtsblätter der EU sorgfältig zu prüfen: Grundlagen hierfür bilden die aktuellen Veröffentlichungen im Amtsblatt der EU vom 23.02.2022 und insbesondere vom 25.02.2022 mit der Verordnung (EU) 2022/328.

 

WICHTIGER HINWEIS

Auf Grund der Auswirkungen durch die Sanktionen können Beeinträchtigungen und Störungen der Transport- und Lieferkette nicht ausgeschlossen werden und es kann damit auch zu weiteren oder kurzfristigen Änderungen kommen. Aus diesen Gründen weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass sowohl unsere Speditionsangebote wie auch unsere darauf basierende Leistungserbringung aktuell vorbehaltlich aufkommender operativer und monetärer Auswirkungen auf die Transport- und Lieferkette erfolgen. Für Auswirkungen durch etwaige behördliche Weisungen sowie sonstige Auswirkungen, die durch die Sanktionen oder weitere staatliche / behördliche Maßnahmen entstehen oder mit diesem im Zusammenhang stehen, wird daher keine Haftung übernommen. Wird aufgrund derartiger Auswirkungen der Frachtvertrag gekündigt, besteht – ungeachtet der Regelung des § 415 HGB sowie der Ziffer 12.1 ADSp 2017 und auch im Falle einer vereinbarten CMR-Beförderung – ein Anspruch auf Fautfracht in Höhe von 1/3 der vereinbarten Fracht.

Führen derartige Auswirkungen zu Verzögerungen und/oder Mehrkosten, so steht SIS Internationale Speditions GmbH / Leopold Schäfer GmbH – ungeachtet der Regelungen des § 419 HGB sowie Art. 16 CMR sowie der Frage der Zuordnung zu einer Risikosphäre – in jedem Fall ein Anspruch auf Ersatz der zusätzlichen Kosten zu. Umgekehrt sind Ansprüche des Absenders wegen Verzögerungsschäden (wie z.B. Verderb der Ware infolge des Auftauens, Überreifung etc.) ausgeschlossen.

Zu bestehenden eigenen oder extern über Dienstleister bezogenen Transportversicherungen wird empfohlen zu prüfen, ob bzw. welche Einschränkungen / Ausschlüsse der Versicherungsleistungen durch die geänderte Situation und hinsichtlich der Risikoabdeckung bestehen.

Wir empfehlen daher im Zweifelsfall eine erweiterte Abstimmung in Bezug auf Ihre konkreten Anforderungen an den Transport mit einem unserer Ansprechpartner aus den verschiedenen Fachbereichen der SIS Internationale Speditions-GmbH / Leopold Schäfer GmbH.

 

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® – Team

CargoLine kooperiert mit LEMAN in China

Frankfurt am Main / Greve (Dänemark), 16. Februar 2022 — Das Stückgutnetzwerk CargoLine und der dänische Transport- und Logistikdienstleister LEMAN haben eine Kooperationsvereinbarung gezeichnet. Im ersten Schritt umfasst sie die Beschaffungslogistik per Seefracht aus derzeit sechs chinesischen Metropolen nach Hamburg und die Verteilung der Sendungen im 83 Partner starken europäischen Netzwerk der CargoLine. Darüber hinaus bietet LEMAN dem Verbund einen einfachen Zugang zum schnell wachsenden chinesischen Markt. Die Zusammenarbeit startet zum 1. März 2022.

„LEMAN ist ein starker und seriöser Player, der in Shanghai, Ningbo, Qingdao, Shenzhen, Peking und Tianjing mit 100 Mitarbeitern in eigenen Niederlassungen tätig ist. Von diesen Standorten aus können wir Verladern ab März Door-to-Door-Raten und eine durchgehende Sendungsverfolgung nach Europa anbieten. Haus-Haus-Tarife für weitere chinesische Regionen werden nach und nach folgen“, erklärt Bernd Höppner, Geschäftsführer der CargoLine und zuständig für Interkontinentale Verkehre. „Die Vereinbarung ergänzt bestehende Verträge mit Co-Loadern zum Im- und Export von Stückgutsendungen aus und nach Übersee. Damit stärkt sie unser Produkt SeaLine, mit dem wir Seefracht, europäische Landverkehre und weitere Dienstleistungen aus einer Hand anbieten.“

„Das Potenzial ist enorm, vor allem im Bereich der Stückgutverkehre aus China, wo LEMAN als Eingangsportal für CargoLine fungieren wird, nach Deutschland. Langfristig streben wir an, die Kooperation auf Luftfracht, kombinierte Verkehre und Komplettladungen auszuweiten“, betont Henrik Hansen, Commercial Business Partnering Director bei LEMAN. „Für LEMAN bietet die Zusammenarbeit eine sehr gute Gelegenheit, weiter zu wachsen, den Bekanntheitsgrad wie auch die Reputation in China zu erhöhen und eine gute Basis für weitere Expansion zu schaffen.“

LEMAN und CargoLine arbeiten bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll im Bereich deutsch-dänische Stückgutverkehre zusammen. In China wird LEMAN für die Stückgutkooperation eine zentrale Koordinationsstelle in Qingdao unterhalten, die anfangs die operative Abwicklung in China übernimmt.

Das Foto zeigt Henrik Hansen (LEMAN) und Bernd Höppner (CargoLine) nach der Zeichnung des Kooperationsvertrags.

Mit Leidenschaft und zukunftsorientiert das Bestehende weiterentwickeln

Sehr geehrte Geschäftspartner,

Bewegung bringt immer Veränderungen mit sich. Auch bei der Schäfer&SIS Interlogistik® bleibt die Zeit nicht stehen und der Generationswechsel wurde zum 01.01.2022 erfolgreich umgesetzt. Unsere Gesellschafter-Geschäftsführer Stephan Berndt, Reiner Grisse und Thomas Patt haben sich entschieden, das Amt der Mit-Geschäftsführer an die nächste Generation zu übergeben und bleiben den Unternehmungen in Funktion als Gesellschafter weiter eng verbunden. Ihnen gilt ein besonderer Dank für ihr Wirken.

Wir freuen uns, dass wir Herrn Matthias Vogt als neues Mitglied der Geschäftsführung vorstellen dürfen. Matthias Vogt, zuvor Prokurist und Leiter des Bereichs Seefracht Import, ist in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für alle operativen Bereiche der SIS Internationale Speditions-GmbH zuständig. Seinen Werdegang startete er im Hause Schäfer&SIS Interlogistik® im Jahr 1998 mit seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann und sammelte seine Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen und leitenden Funktionen der Leopold Schäfer GmbH und SIS Internationale Speditions-GmbH.

Mit der Übergabe an Heiner Knautz, Markus Schwope und Matthias Vogt haben die Gesellschafter den Wechsel auf eine neue Geschäftsführung abgeschlossen und sind überzeugt, den richtigen Schritt für eine weiterhin stabile Zukunft der Unternehmensgruppe gewählt zu haben. Wir hoffen, dass Sie uns das gleiche Vertrauen entgegenbringen und freuen uns, wenn wir mit Ihnen künftig als Geschäftspartner oder Kunden erfolgreich zusammenarbeiten dürfen.

Im Namen der Gesellschafter der S-Group®

 

Stephan Berndt             Reiner Grisse            Beate Ohlig             Thomas Patt           Carmen Schneider

Neunkirchen, im Februar 2022