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Weiterhin erhöhtes Frachtaufkommen 2021

Liebe Kundinnen und Kunden,

aufbauend auf unsere letzte Kundeninformation aus 04.2021 möchten wir Sie erneut über die unverändert angespannte Marktlage informiert halten und Transparenz schaffen. Die Nachfrage befindet sich weiter auf hohem Nivea, dem entgegen kämpft die Branche mit knappen Verfügbarkeiten von Laderaum, Kostensteigerungen sowie Veränderungen in der Warenstruktur.
Diese Entwicklung hat zur Folge, dass wir Sie als Bestandskunde schützen wollen und eine Mengenobergrenze eingeführt haben. Zusätzlich wird im Stückgutbereich eine Fokussierung auf systemkonforme Ware gelegt um Abläufe zu stabilisieren und Partner zu entlasten. All die Maßnahmen sind mit dem Ziel verknüpft Ihnen als Bestandskunde den bestmöglichen Service zu
bieten! Die aus der Marktlage entstehenden Rückfragen in unsere Disposition und in unsere Servicebereiche verursachen eine teilweise verzögerte telefonische Erreichbarkeit. Wir bitten um Entschuldigung!

Nutzen Sie gerne zur Kontrolle der Sendungsverläufe unsere Onlineplattform Weborder:
https://weborder.s-group.com/webmodule-ee/login.seam
Sollte Ihnen noch kein Login vorliegen, bitten wir um Kontaktaufnahme unter der Email Adresse:

service@schaefer-sis.de

oder telefonisch unter:

+49 (0) 2735 789-214 Frau N. Bender

+49 (0) 2735 789-218 Herr T. Wenzel

+49 (0) 2735 789-219 Frau M. Osilkowicz

+49 (0) 2735 789-208 Frau N. Führes

 

Was bedeutet die Marktlage im Landverkehrsbereich für Sie?

Regellaufzeiten
Bitte kalkulieren Sie mit einer leicht erhöhten Regellaufzeit im Stückgutbereich.

Premium-Uhrzeittermine
Fixtermine mit Uhrzeiten, wie 8.00 Uhr, 10.00 Uhr oder 12.00 Uhr als Night-Line-Produkte bedürfen aktuell einer Absprache. Im Dialog mit unserem Service /
Disposition gestalten wir mit Ihnen die Auslieferungsvarianten.

Next-Day
Next-Day Anlieferungen können wir derzeit nicht flächendeckend garantieren, obgleich die Aufträge mit hoher Priorität im Netzwerk aufgenommen werden.

Ladungen
Im Ladungsbereich bitten wir um eine Anmeldung Ihrer nationalen Sendungen mit 2 Tagen Vorlauf, international bitten wir mit einem Vorlauf von 3 Tagen zu kalkulieren.

Das gesamte Team von Schäfer&SIS steht Ihnen gerne für Anfragen und Rückfragen zur Verfügung.

 

Wir danken für das entgegengebrachte Verständnis.

 

Im Interview: Einblicke zu den Entwicklungen von COVID-19 in Indien

Wir haben bei der Leiterin unseres SIS-Indien-Büros, Frau Ritu Chadha (RC), nachgefragt wie aktuell mit der extremen Covid-Situation in Indien umgegangen wird. Frau Chadha ist seit der Gründung von SIS-Indien an Bord, hat heute 2 Kinder und lebt in Neu-Delhi.

 

HQ: Wir vom Hauptsitz (HQ) der Schäfer&SIS Interlogistik® sind sehr bestürzt über die dramatischen, neuen Corona-Entwicklungen in Indien. Können Sie uns bitte ein besseres Bild vermitteln: Was hat die Regierung speziell für das soziale Zusammenleben in Indien beschlossen und wie wird dies von der Bevölkerung wahrgenommen?

RC: Die Situation in Indien ist im Moment sehr komplex. Die steigende Anzahl von Corona- und Todesfällen ist sehr besorgniserregend. Indien verzeichnete mit 3.230.730 gemeldeten Fällen den weltweit höchsten Anstieg von Corona-Fällen an einem einzigen Tag und ist damit das zweitstärkste betroffene Land der Welt. Indien hat insgesamt 16,2 Millionen Fälle (Stand: Freitag, 23. April), wobei zu beachten ist, dass sich die Fälle in den letzten 17 Tagen verdreifacht haben. Viele Bundesstaaten haben bereits Ausgangssperren angekündigt.

Insbesondere Andhra Pradesh kündigt eine nächtliche Ausgangssperre an, da die Zahl der Covid 19-Fälle die 1-Mio.-Marke überschreitet.

Delhi verzeichnete seine bisher höchste Zahl an Todesfällen an einem einzigen Tag – 306 Menschen starben, während mehr als 26.000 neue Fälle registriert wurden. Die nationale Hauptstadt kämpft mit einer verheerenden Welle von Coronaviren und einer wiederkehrenden Sauerstoffknappheit. Unterdessen meldete Maharashtra 67.013 neue Covid-19-Fälle und 568 Todesfälle in letzter Zeit. Uttar Pradesh verzeichnete mit 34.379 Fällen den höchsten Anstieg an einem Tag.
Premierminister Narendra Modi leitete ein hochrangiges Treffen mit den Chief Ministers der 11 Staaten und Uts ein, welche die meisten Fälle gemeldet haben. Dabei rief Modi zur Zusammenarbeit auf, um die Pandemie mit vereinten Kräften zu bekämpfen. Er sicherte auch allen Staaten in Not volle Unterstützung zu.

HQ: Wie steht es um die medizinische Versorgung in Ihrem riesigen Land mit seinen (fast schon) 1,4 Milliarden Menschen?


RC: In Bezug auf die Sauerstoffversorgung forderte die Regierung die Staaten auf, das Horten und die Schwarzvermarktung von Sauerstoff und Medikamenten zu kontrollieren. Herr Modi drängte alle Staaten, dass kein Sauerstofftanker, egal ob er für einen Staat bestimmt ist, angehalten wird oder strandet. Derzeit ist Delhis Gesundheitssystem an einer Belastungsgrenze. Es ist sehr kritisch, da Delhi die am schlimmsten betroffene Stadt ist mit 26.000 neuen Fällen in der letzten Woche. Aufgrund der höheren Infektionsraten gibt es einen Mangel an Krankenhausbetten, insbesondere Betten auf den Intensivstation sind selten verfügbar. Es gibt auch einen Mangel an Sauerstoff und Medikamenten (Remdesivir).

Die Corona-Situation ist ziemlich ernst, da Delhi die vierte Welle erlebt. Auch in Maharashtra, wo an einem einzigen Tag 67.013 neue Covid-Fälle gemeldet wurden, sind nur wesentliche Dienstleistungen erlaubt, an den Wochenenden wurde eine vollständige Abriegelung angekündigt. Öffentliche Plätze und Unterhaltungszonen wie Kinosäle, Parks, Museen, religiöse Stätten und Restaurants sollten geschlossen bleiben. Bürotätigkeiten wurden ins Homeoffice verlegt.

Allerdings hat Indien 14 Mio. Dosen des Covid-Impfstoffs in nur 99 Tagen verabreicht, die schnellste Impfdurchführung in der Welt. Phase I der landesweiten Impfaktion wurde am 16. Januar gestartet, wobei der Schutz von Mitarbeitern des Gesundheitswesens und Frontline-Arbeitern Priorität hatte. Die Phase II wurde am 1. März eingeleitet und konzentriert sich auf den Schutz der am stärksten gefährdeten Personen, d.h. alle über 45 Jahre alt. Ab dem 1. Mai 2021 kann sich jeder über 18 Jahren impfen lassen.

HQ: Wie ist die Geschäftswelt im Allgemeinen betroffen?


RC: Covid hat verschiedene operative und finanzielle Herausforderungen für indische Unternehmen geschaffen. Während des Lockdowns hatten etwa 71,3 % der Unternehmen mit reduzierten Cashflows zu kämpfen, wobei der Fertigungssektor am stärksten betroffen war. Darüber hinaus waren auch Verzögerungen und Stornierungen von Projekten ein großes Problem, besonders im tertiären Sektor. Die Welt hat sich drastisch verändert, die Covid 19 Pandemie hat Länder zum kompletten Stillstand gebracht. „Normale“ Lebensmuster wurden neu definiert und die Weltwirtschaft in eine der schlimmsten Rezessionen der letzten Zeit gestürzt. Auch indische Unternehmen haben unter der schwachen Verbrauchernachfrage, Lieferschwankungen und Schließungen gelitten und müssen ihre Produktionssysteme und Mitarbeiter schützen. Die Unternehmen denken nun langfristig, indem sie Betriebskosten wie Marketingausgaben senken und auf kostengünstige Rohstoffe umsteigen. Im Gesamtszenario ist eine Verknappung der Arbeitskräfte zu spüren. Die Geschäfte laufen, aber das Tempo ist langsamer.

HQ: Unsere Kunden sind interessiert, welche Auswirkungen wird es auf den Transport geben ? Und welche sind bereits genau bekannt ?


RC: Während Covid 19 weiterhin die Wirtschaft weltweit verwüstet und mehrere Städte und Länder eine absolute Abriegelung
erfahren, erschüttern die starken Welleneffekte auch die Logistikbranche. Geschäfte auf der ganzen Welt, einschließlich Indien, stagnieren, da die Lieferkette betroffen ist. Die Lieferkette hängt vollständig von den Arbeitskräften ab und ist das Rückgrat der Logistikbranche. Die Abwesenheit von genügend Arbeitskräften hat dazu geführt, dass Aufträge liegen bleiben, da Fabriken, Unternehmen und Lagerhäuser aufgrund von Ausgangssperren geschlossen sind. Sobald sich die Situation bessert, wird die Belastung um ein Vielfaches zunehmen, was das Logistiknetzwerk weiter belasten kann, da die Systeme möglicherweise überarbeitet werden müssen, um die Anforderungen der Endverbraucher zu erfüllen.

Auch hier gilt: Der Hafenbetrieb läuft, aber wenn Covid-Fälle auftreten werden, dann bringt das diesen Bereich sicherlich auch zum Erliegen.

HQ: Vielen Dank, Frau Chadha, für diese Nachricht. Wir wünschen uns alle – lasst uns gesund bleiben!

Suezkanal wieder freigegeben – Auswirkungen für die Wirtschaft

Bergungsarbeiten

Die tagelangen Bagger- und Schlepparbeiten sowie Abpumpen von Ballastwasser / Treibstoff führten heute, in
Verbindung mit einem steigenden Wasserpegel, zu ersten Fortschritten. Das Schiff ist wieder in schwimmenden
Zustand gebracht worden und die Sicherungsmaßnahmen laufen. In Verbindung mit dem Gezeitenwechsel
erreichten uns Informationen, dass das Schiff voraussichtlich kurzfristig in den Great Bitter Lake zur Inspektion
geschleppt werden kann. Die beschädigten Stellen im Kanal werden ebenfalls untersucht und nach Bedarf instand
gesetzt. Über weitere Kenntnisse halten wir Sie informiert.

Rückstau

Wann der Kanal für die Schifffahrt wieder geöffnet werden kann, unterliegt indes der weiteren Informationsgabe
durch die Kanalbehörde. Der Rückstau wird mittlerweile mit ca. 400 Schiffen angegeben. Nach Freigabe gehen
Experten von geschätzt vier bis sieben Tagens aus, um die nördlich und südlich wartenden Schiffe durch den Kanal
zu lotsen. Ob eine Priorisierung bestimmter Schiffe erfolgt ist offen. Das Routing von Schiffen, die nicht feststecken
oder im Zulauf sind, unterliegt der Entscheidung der Reeder hinsichtlich Umleitung über die längere Alternativroute
um Südafrika. Erste Schiffe wurden am Wochenende durch die Reedereien über das Kap der guten Hoffnung
geroutet. Im Zuge der Fortschritte scheinen weitere Umleitungen nicht vorgesehen zu sein.

Fahrpläne und Laufzeiten

Alle Parteien der Lieferkette haben sich auf erheblichere Abweichungen einzustellen. Ein klare Prognose kann dazu
noch nicht abgegeben werden. Von einer andauernden und nachgelagerten Beeinträchtigung des Warenflusses ist
auszugehen, auch wenn der Suezkanal nun wieder schiffbar wird. Aktuelle Abfahrts- und Ankunftsdaten sind nicht
belastbar und bedürfen des Monitorings.

Auswirkungen

Seit Wochen ist die Verfügbarkeit von Leercontainern und Schiffsraum bereits sehr volatil. Durch den Verzug,
resultierend aus der Blockade des Suezkanals, verschieben sich Schiffsankünfte zusätzlich. Die Durchlaufzeit der
Container sowie die Verfügbarkeit bleibt dadurch weiter stark beeinträchtigt.
Zu verfolgen bleibt auch, wie die Seehäfen nach Beendigung der Blockade mit verdichteten und außerplanmäßigem
Schiffsankünften umgehen können. Schiffe, welche über den Suezkanal und über Südafrika einfahren, könnten zeit-
gleich oder dicht nacheinander in den europäischen Häfen ankommen. Unter Umständen können Schiffsabfahrten
oder bestimmte Hafenanläufe ausgesetzt werden, um die Schiffe wieder in einen Regelfahrplan zu bekommen. Der
weiter entstandene Druck auf die Märkte und Lieferketten wird damit wohl auch eine Entspannung der Frachtraten
nicht begünstigen.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

Weiterer Rückschlag für die Weltwirtschaft – Suezkanal weiterhin gesperrt

Als Ursache für die Havarie kann den Medien und aus erhaltenen reederseitigen Informationen entnommen werden, ein Sandsturm bzw. starke Seitenwinde sollen das Schiff in die missliche Lage gebracht haben.

Bergungsarbeiten

Nach vorliegenden Informationen ist die Bergung des Schiffs weiterhin noch nicht gelungen und die Arbeiten dauern an. Die ägyptischen Behörden prognostizieren eine mögliche Befreiung ggf. in den nächsten drei Tagen, während andere Einschätzungen u.a. der involvierten Bergungsunternehmen dazu noch keine konkrete Aussage erlauben. Neben dem Einsatz von diversen Schleppschiffen wird versucht, den Schiffsbug durch Baggerarbeiten von der Landseite aus ergänzend zu befreien. Ferner soll ein leistungsfähiger Saugbagger zum Einsatz kommen. Ebenso über
die Ballastwassertanks (zur Stabilität je nach Beladezustand) und Abpumpen von Kraftstoff wird versucht das Schiff wieder flott zu bekommen. Mögliche Beschädigungen am Schiff sind noch abzuwarten, von einer im Anschluss stattfindenden umfassenden Inspektion ist auszugehen.

Position / Rückstau

Der Rückstau wird mittlerweile auf über 200 Schiffe unterschiedlicher Art beziffert (konventionelle Schiffe, Containerschiffe, Öltanker, Multipurpose-Schiffe, etc) und nimmt mit Dauer der Bergung zu. Ältere Seitenkanäle für gewisse geeignete (kleinere) Schiffsgrößen wurden geöffnet. Ein Anteil kleinerer Schiffe wird durch die Kanalbehörde in den Great Bitter Lake geroutet. Der Suezkanal wird gem. Informationen der Kanalbehörde täglich zur Passage von ca. 50 Schiffen genutzt. Ca. zwölf Prozent des globalen Frachtvolumens und ca. 30% des Containervolumens gehen durch den Kanal.

Fahrpläne und Laufzeiten

Es muss davon ausgegangen werden, die über die letzten Wochen ohnehin schon stark gestörten Fahrpläne und Laufzeiten der Schiffe werden weitere relevante Abweichungen erfahren. Aktuelle Abfahrts- und Ankunftsdaten sind nicht belastbar und bedürfen des Monitorings. Das alternative Routing um Südafrikas „Kap der Guten Hoffnung“ wird von ersten Reedereien in Erwägung gezogen. Es bedingt eine um ca. 7 Tage verlängerte Seereise und zusätzliche ca. 6000 Seemeilen.

Auswirkungen

Die Plan- und Belastbarkeit der Lieferketten sowie Reisedauer wird weiter auf die Probe gestellt. Für Branchen mit geringer Lagerbestandshaltung könnten ggf. Engpässe entstehen und ein vorgezogenes oder zusätzliches Bestellverhalten erforderlich werden. Alternative Verkehrsträger wie Luft- oder Bahnverkehre werden u. U. für bestimmte Waren und Transporte anteilig stärker frequentiert. Da Fahrpläne und Liegezeitfenster der Seeschiffe zusätzlich durcheinander kommen, könnte die Zunahme der Congestion (Verstopfung) und verzögerter Abfertigung in den Seehäfen damit einhergehen, durch verdichteten sowie außerplanmäßigem Einlauf von Seeschiffen. Auswirkungen auf die vor- und nachgelagerte Infrastruktur (Vor- und Nachlauf der Waren in / aus den Häfen) per LKW, Bahn und Binnenschiff können angenommen werden. Auch eventuelle monetäre Entwicklungen und Auswirkungen auf das Frachtratengefüge sind zu beobachten.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

Frohe Ostern 2021 und bleiben Sie gesund !

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine frohe Osterzeit!

Damit verbunden möchten wir die Chance nutzen uns für die partnerschaftliche Zusammenarbeit in einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit zu bedanken. Der Logistikmarkt, wie auch viele weitere Märkte, befindet sich im stetigen Wandel, welcher durch die Corona Pandemie weiteren Herausforderungen unterliegt.
Veränderte Arbeitsbedingungen, Home-Office, Abstandsregeln, Einreisebeschränkungen, abgeriegelte Gebiete, unterbrochene Lieferketten, Quarantänebestimmungen sind nur einige dieser Punkte. In diesen Zeiten ist es umso wichtiger starke Partner an seiner Seite zu haben!
Ihnen vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Volumenentwicklung und Laufzeiten in den Kurzwochen

In den letzten Jahren haben sich die Kurzwochen und im speziellen die Osterwochen zu den Volumen-stärksten Wochen im Jahr entwickelt.
Aufgrund der bereits hohen Auslastungen seit Jahresbeginn ist damit zu rechnen, dass die Situation in den Stückgutnetzwerken weiterhin angespannt bleibt. Die Teil- und Komplettladungsbereiche agieren im Umfeld knapper Ressourcen. Wir haben uns mit erhöhten Laderaumkapazitäten sowie personellen Anpassungen auf die kommenden zwei Wochen vorbereitet und sind gut gerüstet. Bitte beachten Sie, dass es trotz aller Bemühungen zu Laufzeitverzögerungen kommen kann. Volumenschwankungen bitten wir frühzeitig
abzustimmen.

Das komplette Team der
Schäfer&SIS Interlogistik®
steht Ihnen gerne für Anfragen und Rückfragen zur Verfügung und
wünscht frohe Osterfeiertage.

Warenverkehr Vereinigtes Königreich: Hinweis bei Verwendung von Holzverpackungen und Paletten

Aktuelle Verzögerungen an den Grenzübergängen durch Kontrolle von Holzpaletten

Mit dem Brexit gilt Großbritannien seit dem 1. Januar 2021 als Nicht-EU-Land und unterliegt daher den Vorschriften von Holzverpackungen im Warenverkehr mit der EU. Seither werden daher die Ladungsträger an allen Grenzen auf die Einhaltung des Standards hin kontrolliert. Es gilt das Regelwerk der ISPM („Internationaler Standard für Pflanzengesundheitliche Maßnahmen für Verpackungsmaterial aus Holz im internationalen Handel“).
Das ISPM 15-Regelwerk schreibt vor, dass Verpackungs- und Transportmaterialien im grenzüberschreitenden Verkehr gegen mögliche Frischholzschädlinge mit Hitze behandelt wurden. Dies gilt für alle Ladungsträger, die für den Export und Import mit Nicht-EU-Ländern vorgesehen sind. Bei Nichteinhaltung des Regelwerks werden die Holzverpackungen samt Waren zurückgesendet oder auf Kosten des Versenders nachbehandelt.
Wir weisen daher darauf hin, dass Verpackungseinheiten aus Holz, beispielsweise Paletten, vorbehandelt und gestempelt sein müssen. Andernfalls können Mehrkosten anfallen für den Rücktransport oder der Nachbehandlung des Verpackungsholzes.

Gerne stehen wir Ihnen zum Thema bei Rückfragen zur Verfügung.

Ihr Schäfer&SIS Interlogistik® Team

Der BREXIT ist da

Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich und der EU seit dem 01.01.2021 und was zu beachten ist

Seit dem 01.01.2021 ist es nun soweit, der Brexit ist in Kraft getreten. Wir möchten Ihnen daher die wichtigsten Punkte zusammenfassen und übersichtlich zur Verfügung stellen, was nun mit dem Warenverkehr zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu beachten ist. Zudem haben wir weitere Informationen für Sie auch verlinkt.

Benötigte Dokumente für den Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich:

Export nach GB (XU)

Import aus GB (XU)

Handelsrechnung mit folgenden Angabe zum Käufer (Importeur):

– EORI Nummer

– UST – ID Nummer

– Ansprechpartner (Name / Tel. / Email)

Handelsrechnung mit folgenden Angabe zum Käufer (Importeur):

– EORI Nummer

– UST – ID Nummer

– Ansprechpartner (Name / Tel. / Email)

Lieferschein mit Angaben zur Lieferadresse, Verpackungseinheit und Gewichten Lieferschein mit Angaben zur Lieferadresse, Verpackungseinheit und Gewichten
Ausfuhrbegleitdokument (ab ersten kg/EUR) Ausfuhrbegleitdokument (ab ersten kg/EUR)
Hinweis:

Grundsätzlich sind für alle Waren eine Ausfuhranmeldungen nach GB zu erstellen und bei dem Transport mitzuführen. In GB erfolgt eine Einfuhrabfertigung. Die Höhe der Zölle richtet sich grundsätzlich nach dem VK-Zolltarif. Dieser orientiert sich in weiten Teilen am EU-Tarif sieht aber Vereinfachungen (Glättungen) und Reduktionen vor. Je nach gewählter Lieferbedingung (“frei Haus”) kann es sein, dass der EU-Exporteur auch den Import in GB regeln muss. Dann muss sich dieser unter Umständen in GB eine GB-EORI beschaffen, was wiederum eine umsatzsteuerliche Registrierung erfordert. Daher bitte auf die DDP (frei Haus verzollt) Lieferbedingung verzichten und „frei Haus unverzollt“ (DAP) nutzen. 

Hinweis:

Die Importabfertigung werden wir über einen unserer Partner vornehmen lassen. Dieser wird, anhand der von Ihnen vorgegebenen Ansprechpartner des Importeurs die Importabfertigung abstimmen inkl. Konditionen und Abrechnungsmodalitäten der Abgaben. Darüber hinaus werden die Sendungen mit einem T1 nach Deutschland überführt und werden dann eine Einfuhrabfertigung zugeführt. Hierzu treten wir in den nächsten Tagen mit einer Vollmacht an Sie heran (sofern diese nicht bereits vorliegt) um die Abfertigung für Sie vorzunehmen. Sollten Sie einen fest vorgeschriebenen Importagenten nutzen wollen, so geben Sie uns entsprechende Information, wem diese Sendungen zur Abfertigung zu avisieren sind.

Verladungen nach Nord-Irland + Republik Irland:

Für beide Relationen werden keine Zolldokumente benötigt. Ungeachtet dem Verladeweg (direkt oder via GB) wird im schlimmsten Fall ein Transit-Dokument erstellt und nach Austritt des LKW aus GB (XU) abgelöst. Es ist der Sache sehr dienlich, für Lieferungen nach Irland eine Handelsrechnung zu haben um das Transitdokument zu bewerten.

Nordirland bleibt gemäß Abkommen ein Teil des britischen Zollgebiets, aber alle relevanten Binnenmarktregeln der EU finden in Nordirland Anwendung, so dass dort der EU-Zollkodex angewandt wird. Dies bedeutet, dass Nordirland zwar zum Zollgebiet XU (GB) gehört, aber zollrechtlich so behandelt wird, als ob es weiterhin zur EU gehören würde.

Die ISO-Alpha-2-Kennungen lauten nun: XI = Nord-Irland  / XU = Großbritannien

In der elektronischen Ausfuhranmeldung wird Nord-Irland nun als XI geführt, das Vereinigte Königreich (ohne Nordirland) behält aber weiterhin GB. Die Kennung XU ist bei Zollanmeldungen nicht zulässig.

Präferenzabkommen zwischen EU und GB

Ausfuhr:

Der Zollsatz für Waren mit präferenziellem Ursprung EU bzw. GB liegt ab dem 1. Januar 2021 bei null.

Voraussetzung ist, dass die Ursprungsregeln des Abkommens eingehalten werden.

Ursprungsnachweise:

Bis Warenwert 6000 EUR Ursprungserklärung auf der Rechnung. Diese lautet wie folgt:

Der Ausführer der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht

erklärt, dass diese Waren, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, präferenzbegünstigte Ursprungserzeugnisse … (3) sind.

…………………………………….. (4) (Ort und Datum)

……………………………………… (Name des Ausführers)

Bei Warenwert > 6000 EUR Es dürfen nur Registrierte Ausführer (REX) eine Ursprungserklärung abgeben. Ursprungserklärung lautet dann wie folgt:

Der Ausführer der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht (REX-No. / Ausführer-Referenznummer … (2))

erklärt, dass diese Waren, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, präferenzbegünstigte Ursprungserzeugnisse … (3) sind.

…………………………………….. (4) (Ort und Datum)

……………………………………… (Name des Ausführers)

Tipp: Prüfen Sie im britischen Zolltarif mit Hilfe der Warennummer, ob im Vereinigten Königreich überhaupt Zoll anfällt. Wenn nicht, ist auch kein Ursprungsnachweis erforderlich. Auch die Industrie-und Handelskammern (IHK zum Thema Brexit) haben zu dem Thema Informationen zusammengestellt.

Das Merkblatt zum Thema REX gibt Auskunft zum Anmeldeverfahren. Sie können sich als registrierter Ausführer (REX) bei Ihrem zuständigen Hauptzollamt registrieren lassen.

Einfuhr aus dem Vereinigten Königreich: 

Bei der Einfuhr von Waren aus GB ist eine Erklärung zum Ursprung gem. ANHANG ORIG-4 aufzugeben. Auf der Grundlagen der nationalen Vorschriften der jeweiligen Vertragspartei die Angabe einer Referenznummer beinhaltet, durch die der Ausführer identifiziert werden kann.

Für Ausführer aus dem Vereinigten Königreich handelt es sich dabei um die EORI-Nummer, die unabhängig von Wertgrenzen angegeben sein muss.

Für den Übergang im Registrierungsverfahren REX:

In der Übergangszeit besteht die Möglichkeit, anstelle einer Handelsrechnung, eine Proforma-Rechnung für präferenz-mögliche Waren der Sendung beizufügen und darauf zu vermerken, dass der REX beantragt ist. Und eine entsprechende, abschließende Rechnung nachgereicht wird, sobald die Registrierung umgesetzt ist. Die ergänzte, finale Handelsrechnung lassen Sie bitte Ihrem Importeur zukommen mit dem Vermerk, dass diese entsprechend mit dem vorläufigen Importbeleg bei seinem zuständigen Zollamt die evtl. berechneten Zölle zurückzufordern sind.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zum Thema zur Verfügung. Sie erreichen uns per E-Mail unter: zoll@schaefer-sis.de.

Unsere Zusammenstellung dient der ersten Orientierung. Eine Haftung für den Inhalt wird nicht übernommen. Wir möchten Sie daher darauf hinweisen, dass es Sie nicht davon entbindet, eigenständig und eigenverantwortlich die Punkte auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen.

Frachtraten-Rallye in der Containerschifffahrt

Spediteure und Verlader wenden sich an die Europäische Kommission

Am 05.01.2021 veröffentlichte die DVZ (Deutsche-Verkehrs-Zeitung) einen Artikel zur aktuellen hochbrisanten Frachtratenentwicklung im Bereich der Containerschifffahrt, welchen wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Auszug aus dem Artikel vom 05.01.2021:

(…) Europäische Verlader und Spediteure haben die Europäische Kommission erneut auf die aktuellen Praktiken von Linienfrachtführern aufmerksam gemacht, da die europäischen Lieferketten immer stärker verzerrt würden. Die Verbände wollen sich zeitnah mit der Kommission treffen, um den Schaden, den das Verhalten der Carrier für das Wachstum des Handels in einer Zeit der wirtschaftlichen Rezession verursache, weiter aufzuzeigen. In einem gemeinsamen Schreiben an die Wettbewerbsdirektion der Europäischen Kommission haben die European Freight Forwarders Association (Clecat) und der European Shippers‘ Council (ESC) die Kommission über Probleme informiert, die sich aus den aktuellen Praktiken der Reedereien (Carrier) ergeben. (…)

 

Wünsche zur Weihnachtszeit

Unsere diesjährige Spende geht an
die Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar in Olpe
sowie an den
Mittagstisch der Caritas Siegen.

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Geschäftspartner,

hiermit möchten auch wir uns in ein neues Jahr verabschieden und hoffen, dass das kommende besser, stabiler und gesünder für uns alle beginnt. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches und auch herausforderndes Jahr 2020. Die Coronapandemie hat uns wie auch Sie unvorbereitet getroffen und wir haben gemeinsam daran gearbeitet, das Beste daraus zu machen.
Mit auslaufendem Jahr 2020 möchten wir uns herzlich für die gute Zusammenarbeit mit Ihnen bedanken. Die Krisenzeit hat uns wieder vor Augen geführt, dass stabile, vertrauensvolle und nachhaltige Beziehungen zu Ihnen wesentlich sind. Den Herausforderungen des neuen Jahres werden wir vertrauensvoll mit Kompetenz, Qualität und Umsicht begegnen. Auch in diesem Jahr werden wir mit unserer Unternehmensgruppe an wohltätige Einrichtungen spenden. 

Wir schauen also weiter nach vorne und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Fest, schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!

Wir bedanken uns für das in uns gesetzte Vertrauen.

Die Geschäftsführung der Leopold Schäfer GmbH & SIS Internationale Speditions-GmbH

gez. R. Grisse, H. Knautz, T. Patt, M. Schwope

Neunkirchen, im Dezember 2020

Transportabwicklung zum Jahreswechsel 2020/2021

Aufgrund der bevorstehenden Feiertage Weihnachten und Neujahr ergeben sich Besonderheiten bei den Systemverkehren beziehungsweise Teil-und Komplettladungen. Durch die veränderten Verlade- beziehungsweise Abfahrtszeiten zum Jahresende ergeben sich folgende Punkte, die Sie bei Ihrer Planung bitte berücksichtigen.

 

EU-Hub Eichenzell mit: letzte Verladung letzte Abfahrt Erste Abfahrt 2021 letzte Verladung letzte Abfahrt
Polen / Tschechien / Slowakei / Rumänien / Italien / Belgien / Dänemark / Finnland, Norwegen /Estland Schweden/Ungarn / Lettland Slowenien / Bulgarien / Litauen Österreich / Kroatien 21.12.2020 22.12. 2020 7. Januar 2021    
Frankreich 16. 12.2020 17.12.2020 07. 01.2021 17.12.2020 18.12.2020
Irland 17.12.2020 18.12.2020 07. 01.2021 nach Absprache
 
Spanien 16. 12. 2020 17.12.2020 08.01.2021 17. 12.2020 18.12.2020
Griechenland 17. 12.2020 18.12.2020 07. 01.2021 nach Absprache
 
Luxemburg 18. 12.2020 21. 12.2020 05.01.2021 nach Absprache
 
Großbritannien (BREXIT) 18. 12.2020 21.12.2020 07.01.2021 Nach individueller Absprache aufgrund Brexit
Portugal 15. 12.2020 16.12.2020 06.01.2021 nach Absprache KW 51/ 2020
Portugal 15. 12.2020 16.12.2020 06.01.2021 nach Absprache KW 51/ 2020
Schweiz 18.12.2020 21.12.2020 05.01.2021 nach Absprache
 
Niederlande 18.12.2020 21.12.2020 05.01.2021 nach Absprache


Nationaler Linienverkehr

  • Unser Kundenservice wird für Sie durchgehend besetzt sein in den Zeiten von 9 h – 16 h. Ausnahme 24. und 31.12

 

  • Letzte reguläre Linienabfahrten national sind je nach Region für den 18.12. respektive 21.12.2020 geplant
    Natürlich übernehmen wir auch danach weiterhin Ihre Stückgutsendungen wie gewohnt.

 

  • Bitte beachten Sie allerdings, dass mit Abgangstag 18.12.2020 alle Sendungen mit Terminen für die KW 52. und 53
    nur mit Zubuchung des entsprechenden Premiumproduktes (Next Day oder Fixtermin) eine Zustellgarantie haben.

 

  • Aufgrund der Vielzahl an geschlossen Betrieben werden wir unsere Abholkapazitäten in der KW 52. und 53 entsprechend reduzieren.
    Wir bitten Sie daher um frühzeitige Anmeldung Ihrer Abholungen (möglichst bis 10 h) damit wir die jeweiligen Abholmengen entsprechend
    planen und Ihrem Abholwunsch auch zufrieden stellend nachkommen können

 

  • Um eine bessere Planungssicherheit zu erhalten, können auch sie als Kunde dazu beitragen, indem sie uns freundlicherweise schnellstmöglich
    Ihre geplanten Öffnungszeiten für die KW 52 /53 und 01 per Mail bekannt geben . Unser Kundenservice nimmt diese gerne entgegen . (service@schaefer-sis.de )

 

Linienverkehr Europa

  • Die letzte regulären Abfahrten (Europa HUB) werden am Dienstag den 22.12.2020 durchgeführt. Der reguläre Fahrbetrieb wird dann am 07.01.2021
    wieder aufgenommen.

 

  • Regellieferungen mit wöchentlichen Fixterminen für die KW 01 / 2021 müssen bereits vor Weihnachten an uns übergeben werden

 

  • Um eine Zustellung in KW 01 / 2021 sicher zu stellen, bedarf es der Zubuchung von NightLine Europe Priority oder NightLine Europe Fix.

 

  • Für Lieferungen abgehend ab Montag, den 14.12.2020, die noch in 2020 zugestellt werden müssen, setzen Sie sich bitte gesondert mit uns in Verbindung .
    Hier erfolgt eine genaue eine zeitnahe Fallprüfung bei unserem Partner.
    Sonderfahrten jederzeit auf Anfrage möglich. Wenden Sie sich hier an unser Pricing Team (pricing@schaefer-sis.de)
    Für Transporte und Rückfragen zu Teil- und Komplettladungen stehen wir Ihnen ebenfalls zur Verfügung.
    Die Organisation erfolgt individuell, nach Anforderung. Ansprechpartner hier: Herr David Stein (DW 243)

 

  • WICHTIG: Brexit Großbritanien: Letzte Übergabemöglichkeit von Sendungen unter EU-Bedingungen am 18.12.2020 möglich !!!
    Fragen zum Thema Brexit beantwortet Ihnen gerne Hr. Chr. Prutti. Informationen entnehmen Sie bitte auch unserer Homepage